Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit
Am 24. März ist der Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit. Diese Veranstaltung findet jährlich in der dritten Dekade des Monats März statt.

Ein Tag, der uns daran erinnert, dass Wahrheit nicht nur ein moralisches Ideal ist, sondern ein unveräußerliches Menschenrecht.
Ursprung und Bedeutung
Im Jahr 2006 stellte das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte klar: Das Recht auf Wahrheit über schwere Menschenrechtsverletzungen ist ein eigenständiges, unveräußerliches Recht. Es verpflichtet Staaten, Menschenrechte zu schützen, unabhängige Untersuchungen durchzuführen und Opfern angemessene Wiedergutmachung zu gewähren.
Dieses Recht umfasst die vollständige Aufklärung der Ereignisse – von den Umständen über die beteiligten Personen bis hin zu den Ursachen. Nur so können Gesellschaften aus der Vergangenheit lernen und künftige Verbrechen verhindern.
Warum der 24. März?
Die UN-Generalversammlung erklärte am 21. Dezember 2010 den 24. März zum Internationalen Tag für das Recht auf Wahrheit (Resolution A/RES/65/196). Das Datum erinnert an den salvadorianischen Erzbischof Oscar Arnulfo Romero, der am 24. März 1980 während einer Messe ermordet wurde. Romero setzte sich unermüdlich für die Rechte der ärmsten und verletzlichsten Menschen ein – und bezahlte dafür mit seinem Leben.
Ziele des Gedenktages
Opfer würdigen: Erinnerung an Menschen, die unter groben und systematischen Menschenrechtsverletzungen litten.
Menschenrechtsverteidiger ehren: Anerkennung jener, die unter Einsatz ihres Lebens für Gerechtigkeit eintraten.
Romeros Vermächtnis bewahren: Sein Einsatz für Menschenwürde, Lebensschutz und Gewaltfreiheit bleibt ein globales Vorbild.
Globale und lokale Relevanz
Ob in Lateinamerika, Europa oder im deutschsprachigen Raum – das Recht auf Wahrheit ist ein universelles Anliegen. Auch heute gibt es Fälle, in denen Aufklärung und Gerechtigkeit erkämpft werden müssen. Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz setzen sich dafür ein, dass Opfer nicht vergessen werden und historische Verantwortung übernommen wird.
Ein Tag, der Fragen stellt
Wie gehen wir als Gesellschaft mit unserer eigenen Geschichte um? Welche Verantwortung tragen wir, um Wahrheit und Gerechtigkeit zu sichern – nicht nur in fernen Ländern, sondern auch vor unserer eigenen Haustür?
Was bringt die Zukunft? Der Internationale Tag für das Recht auf Wahrheit ist mehr als ein Gedenktag – er ist ein Aufruf zum Handeln. Er erinnert uns daran, dass Wahrheit und Gerechtigkeit Grundpfeiler einer freien und menschenwürdigen Gesellschaft sind.
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Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit im Kalender 2026, 2027
Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: UN-Feiertage, US Feiertage, Welttage, Österreich.
Was wird zusammen mit dem Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit gefeiert?
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Ein Tag der Identität und Entscheidung...
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Warum eine vergessene Gefahr uns alle angeht...
Feier der Begabung und Förderung der Zukunft Europas...
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