Fest der Verkündigung
Am 25. März ist das Fest der Verkündigung. Mariä Verkündigung. Diese Veranstaltung findet jährlich in der dritten Dekade des Monats März statt.
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Wussten Sie, dass der 25. März in vielen Ländern früher als Neujahr galt – sogar in England bis ins 18. Jahrhundert?
Das Fest der Verkündigung gehört zu den ältesten christlichen Feiertagen und verbindet Geschichte, Glauben und Kultur auf überraschende Weise.
Was wird am Fest der Verkündigung gefeiert?
Am 25. März erinnern Christinnen und Christen an den Moment, an dem der Engel Gabriel Maria die Geburt Jesu ankündigt. In der christlichen Tradition gilt dieser Tag als Beginn der Menschwerdung Christi – ein Wendepunkt, der theologisch als Start des „Zeitalters der Gnade“ verstanden wird.
Warum findet das Fest immer am 25. März statt?
Der Termin liegt genau neun Monate vor Weihnachten. Schon früh setzte sich daher der 25. März als Datum der Verkündigung durch.
Interessant: Als im 6. Jahrhundert der Anno-Domini-Kalender eingeführt wurde, legte man den Jahresanfang ebenfalls auf diesen Tag.
Kirchliche Traditionen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Westliche Kirchen (katholisch, anglikanisch, lutherisch)
Fällt der 25. März auf die Karwoche, die Osterwoche oder einen Sonntag, wird das Fest verschoben – meist auf einen späteren Termin nach Ostern. Das dient der liturgischen Ordnung dieser besonders wichtigen Wochen.
Östlich-orthodoxe, orientalische und katholische Ostkirchen
Hier bleibt das Datum unverrückbar. Trifft die Verkündigung auf ein anderes Hochfest, werden kombinierte Liturgien gefeiert – eine Besonderheit, die zeigt, wie wichtig dieses Datum ist.
Eine seltene Konstellation: Wenn Karfreitag auf den 25. März fällt, wird trotzdem eine Göttliche Liturgie gefeiert.
Historischer Blick: Von Konzilien, Predigten und Neujahrsbräuchen
Bereits im 7. Jahrhundert ist das Fest sicher belegt. Ein Kanon des Konzils von Toledo (656) nennt es ausdrücklich als kirchlichen Feiertag.
Weitere historische Eckpunkte:
Konzil von Trullo (692): Feste während der Fastenzeit wurden verboten – außer sonntags und am 25. März.
Mittelalterliche Bedeutung: In vielen christlichen Ländern begann hier das neue Jahr.
Frankreich: 1564 verlegte König Karl IX. den Jahresbeginn auf den 1. Januar.
England: Bis 1752 galt der „Lady Day“ als Neujahr – ein möglicher Ursprung des Aprilscherzes.
England 1240: Die Synode von Worcester erklärte den Tag zu einem arbeitsfreien Ruhetag.
Regionale Bezüge im deutschsprachigen Raum
Deutschland: Mariä Verkündigung ist kein gesetzlicher Feiertag, wird aber vielerorts in Gottesdiensten begangen.
Österreich: Ebenfalls kein staatlicher Feiertag, jedoch liturgisch fest verankert.
Schweiz: In einigen katholisch geprägten Regionen hat der Tag bis heute eine stärkere kulturelle Bedeutung.
Warum ist das Fest heute noch wichtig?
Auch wenn der 25. März selten arbeitsfrei ist, bleibt er für viele Menschen ein Tag der Besinnung und des Neubeginns. Die Verkündigung erinnert daran, dass große Veränderungen oft mit einem einzigen Moment des Mutes beginnen – ein Gedanke, der auch im modernen Alltag inspirieren kann.
FAQ zum Fest der Verkündigung
Ist Mariä Verkündigung ein gesetzlicher Feiertag?
Im deutschsprachigen Raum meist nicht. Es handelt sich überwiegend um einen kirchlichen Festtag.
Warum heißt der Tag auch „Lady Day“?
Im englischen Sprachraum bezieht sich „Lady“ auf Maria. Der Tag war lange ein wichtiger Stichtag im Kalenderjahr.
Wird das Fest immer am 25. März gefeiert?
In den meisten Kirchen ja – einige westliche Kirchen verschieben das Fest, wenn es mit der Kar- oder Osterwoche kollidiert.
Warum wurde der 25. März früher als Neujahr gefeiert?
Weil die Menschwerdung Christi als Beginn einer neuen Zeit verstanden wurde.
Welche Bedeutung hat das Fest heute?
Es ist ein stiller, aber wichtiger Tag, der Themen wie Hoffnung, Vertrauen und Neubeginn in den Mittelpunkt stellt.
Schauen wir mal, was passiert
Das Fest der Verkündigung verbindet Glaube, Geschichte und Kultur auf besondere Weise. Vom Ursprung des Neujahrs über mittelalterliche Bräuche bis zu modernen Gottesdiensten – der 25. März erzählt eine lange, faszinierende Tradition.
Wie nehmen Sie diesen Tag persönlich wahr – als historische Erinnerung, spirituelle Inspiration oder stillen Moment im Alltag?
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