Weltnichtrauchertag
Am 31. Mai ist der Weltnichtrauchertag. Geschichte, Bedeutung und Impulse für den Alltag. Diese Veranstaltung findet jährlich in der dritten Dekade des Monats Mai statt.

Der Weltnichtrauchertag findet jedes Jahr am 31. Mai statt. Er macht auf die gesundheitlichen Risiken des Tabakkonsums aufmerksam, beleuchtet Praktiken der Tabakindustrie und zeigt Wege auf, wie Gesellschaften, Unternehmen und Einzelne Gesundheit fördern und kommende Generationen schützen können.
Historische Wurzeln: Vom Staunen zum Statussymbol
Als Christoph Kolumbus über den Atlantik segelte, begegnete er indigenen Völkern, die Tabakblätter zum Rauchen, Kauen und für Heilzwecke nutzten. Rodrigo de Jerez, ein Besatzungsmitglied, übernahm die Praxis und gilt als erster europäischer Raucher. Zurück in Spanien sorgte sein „Rauch aus dem Mund“ für Aufsehen – die Inquisition sperrte ihn ein. Sieben Jahre später war das Rauchen bereits auf dem Vormarsch. Was damals als Kuriosität galt, wurde in Europa rasch Gewohnheit – und später Massenkultur.
WHO und Entstehung des Aktionstags
1987 riefen die WHO-Mitgliedstaaten den Weltnichtrauchertag ins Leben.
1988 legte die Weltgesundheitsversammlung mit der Resolution WHA42.19 den 31. Mai als jährlichen Termin fest.
Seither setzt die WHO jährlich wechselnde Themenschwerpunkte, um Prävention, Aufklärung und Schutzmaßnahmen zu stärken.
Warum dieser Tag heute besonders relevant ist
Die Geschichte des Tabaks ist auch eine Geschichte von Gewohnheiten, Ritualen und gesellschaftlichen Normen. Für viele Menschen mittleren Alters stellt sich die Frage: Wie passt Gesundheit zu Genuss, Beruf, Familie – ohne moralischen Zeigefinger? Der Weltnichtrauchertag bietet einen Anlass, Gewohnheiten bewusst zu betrachten, Vorbild zu sein und lebensnahe Alternativen zu entdecken, die Wohlbefinden steigern.
DACH-Perspektive: Regional denken, wirksam handeln
Deutschland, Österreich, Schweiz – ein Überblick
Deutschland: Nichtraucherschutz in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens; teils länderspezifische Regelungen. Präventions- und Kursangebote sind verbreitet.
Österreich: Strenges Rauchverbot in der Gastronomie; Aufklärungskampagnen betonen Gesundheits- und Jugendschutz.
Schweiz: Bundesweiter Passivrauchschutz, kantonal teils weitergehend; Prävention und Information stehen im Fokus.
Tipp: Prüfen Sie lokale Angebote Ihrer Kommune, Ihres Kantons oder Ihrer Krankenkasse – häufig gibt es (teil-)geförderte Kurse, Challenges oder Informationsveranstaltungen rund um den 31. Mai.
So machen Sie den Weltnichtrauchertag konkret
Für Einzelpersonen
Starten Sie eine „rauchfreie Woche“ – klein beginnen, Fortschritte zählen.
Tauschen Sie Auslöser aus: Statt der Zigarette zum Kaffee einen kurzen Spaziergang, Atemübung oder ein Glas Wasser.
Belohnen Sie Meilensteine bewusst (z. B. ein gutes Buch, ein Ausflug).
Für Familien
Vereinbaren Sie eine gemeinsame Aktion: rauchfreies Sonntagsfrühstück, Radtour, Picknick.
Sprechen Sie offen über Vorbilder: Welche Routinen möchten wir unseren Kindern zeigen?
Für Unternehmen
Planen Sie eine freiwillige Team-Challenge zum 31. Mai (mit kleinen Anreizen).
Bieten Sie kurze Info-Sessions oder verweisen Sie auf Gesundheitsangebote der Krankenkasse.
Schaffen Sie genussvolle Alternativen im Büro: hochwertige Tees, Obst, kurze „Frischluft-Pausen“ ohne Zigarette.
Kleine Timeline: Vom Tabakritual zur Prävention
Spätes 15. Jahrhundert: Nutzung von Tabak bei indigenen Völkern; Kolumbus’ Besatzung bringt die Praxis nach Europa.
Frühe Neuzeit: Tabak verbreitet sich in Europa als Genuss- und Handelsgut.
1987: Start des Weltnichtrauchertags durch die WHO-Mitgliedstaaten.
1988: Resolution WHA42.19 – der 31. Mai wird fixiert.
2000er: Internationale Tabakkontrolle gewinnt an Fahrt (u. a. internationale Abkommen).
2010er bis heute: Ausbau von Nichtraucherschutz und Präventionsangeboten in DACH.
FAQ – kurz und hilfreich
Wann ist der Weltnichtrauchertag?
Jedes Jahr am 31. Mai.
Wer hat ihn initiiert – und warum?
Die WHO-Mitgliedstaaten, um auf Risiken des Tabakkonsums hinzuweisen und Prävention zu stärken.
Wie kann ich in DACH mitmachen?
Lokale Aktionen, Kurse, Unternehmens-Challenges, persönliche Ziele. Viele Städte, Kantone und Krankenkassen bieten rund um den 31. Mai Programme an.
Gibt es jedes Jahr ein Schwerpunktthema?
Ja. Die WHO setzt jährlich wechselnde Fokus-Themen, z. B. Jugendschutz, Marketingpraktiken oder Schutz vor Passivrauchen.
Story-Moment: Ein kurzer Perspektivwechsel
Stellen Sie sich vor, es ist der 31. Mai. Statt der üblichen Zigarette nach dem Mittag steigt Ihr Puls bei einer Runde um den Block, die Luft riecht nach Sommer. Abends sagt Ihre Tochter: „Heute rochst du nur nach frischer Luft.“ Ein kleiner Moment – und doch ein Signal: Gewohnheiten sind veränderbar, ohne auf Genuss zu verzichten.
Kurz zusammengefasst
Der 31. Mai sensibilisiert weltweit für die Folgen des Tabakkonsums und stärkt Prävention.
In DACH gibt es etablierte Schutz- und Informationsangebote – ideal, um persönliche und gemeinschaftliche Ziele zu setzen.
Kleine, realistische Schritte schlagen Brücken zwischen Gesundheit, Genuss und Alltag.
Blick nach vorn
Wie könnte ein einziger rauchfreier Tag Ihr Wohlbefinden, Ihren Geschmackssinn – vielleicht sogar Ihr Vorbild für andere – verändern?
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