Ramadan

Am 17. Februar ist der Ramadan. Ein Monat der Reflexion, Gemeinschaft und Selbstdisziplin. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats Februar statt.

28. Februar 2025 - Freitag
17. Februar 2026 - Dienstag
7. Februar 2027 - Sonntag

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Erleben Sie die spirituelle Tiefe des Ramadan, einen der fünf Grundpfeiler des Islam, in dem Muslime weltweit fasten, um der ersten Offenbarung des Korans an Mohammed zu gedenken.

Warum verzichten Millionen Menschen weltweit einen ganzen Monat lang auf Essen und Trinken – und empfinden diese Zeit dennoch als bereichernd?

Ramadan ist weit mehr als ein Fastenritual. Er ist für Muslime eine Einladung, den eigenen Alltag zu entschleunigen, innere Stärke zu entdecken und Gemeinschaft neu zu erleben.

Ursprung und Bedeutung des Ramadan

Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders. In diesem Monat, so die Überlieferung, erhielt der Prophet Mohammed die erste Offenbarung des Korans. Damit gilt Ramadan als besonders segensreiche und spirituelle Zeit.

Der Name „Ramadan“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet „sengende Hitze“ – ein Hinweis auf die Mühen, die das Fasten früher wie heute mit sich bringt. Bis heute gehört er zu den fünf Säulen des Islam, den grundlegenden Pflichten gläubiger Muslime.

Da der islamische Kalender dem Mond folgt, wandert Ramadan jedes Jahr rund zehn bis elf Tage nach vorne. Je nach Sichtung der dünnen Mondsichel dauert der Monat 29 oder 30 Tage.

Wer fastet – und wer nicht?

Das Fasten ist für erwachsene Muslime verpflichtend. Gleichzeitig berücksichtigt der Islam besondere Lebenssituationen. Befreit sind unter anderem:

  • Kranke

  • Reisende

  • Ältere Menschen

  • Schwangere und Stillende

  • Frauen während der Menstruation

  • Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes

In Regionen mit extrem kurzen oder langen Tagen – etwa im hohen Norden – können Muslime sich am Gebets- und Fastenrhythmus Mekkas orientieren.

Regeln des Fastens

Zwischen Morgengrauen und Sonnenuntergang verzichten Gläubige auf:

  • Essen und Trinken

  • Rauchen

  • sexuelle Aktivitäten

Doch Ramadan geht weiter als körperliche Enthaltsamkeit. Auch Lügen, Streit oder Verleumdung sollen bewusst vermieden werden, um den spirituellen Wert des Fastens zu bewahren.

Der Tag beginnt mit dem Suhur, einer frühen Mahlzeit, die Kraft für den Tag gibt. Mit Sonnenuntergang folgt der Iftar, das feierliche Fastenbrechen – oft eingeläutet mit einer Dattel und einem Glas Wasser.

Gelebte Spiritualität: Gebete, Koranrezitation und gute Taten

Viele Muslime nutzen den Ramadan, um den Glauben zu vertiefen. Dazu gehören:

  • regelmäßige Gebete

  • das Lesen oder Hören von Koranversen

  • wohltätige Handlungen

Im Ramadan werden gute Taten oft als besonders segensreich angesehen. In vielen Moscheen findet zudem das Tarawih-Gebet statt, ein zusätzliches Nachtgebet, das nur während dieses Monats verrichtet wird.

Gemeinschaft und Tradition im Alltag

Ramadan ist zugleich ein Monat der Nähe. Familien und Freunde kommen abends zum Iftar zusammen. In vielen Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffnen Moscheen ihre Türen für gemeinsame Mahlzeiten – oft auch für Nichtmuslime als Zeichen der Offenheit.

Ein typisches Bild in DACH-Städten: Straßenbeleuchtungen vor Moscheen, lebendige Abendstunden und stärkerer Austausch zwischen verschiedenen Kulturen. Der Ramadan schafft Räume für Dialog, Verständnis und Solidarität.

Ein Monat der inneren Reise

Ramadan lädt dazu ein, Gewohnheiten zu überdenken und bewusster zu leben:

Mehr Dankbarkeit, mehr Geduld, mehr Fokus auf das Wesentliche. Für viele wird diese Zeit zu einem persönlichen Neuanfang – einer inneren Reise, die lange über den Fastenmonat hinaus wirkt.

FAQ zum Ramadan

Darf man Medikamente während des Fastens einnehmen?

Bei medizinischer Notwendigkeit nicht fasten – Gesundheit geht vor.

Warum beginnt Ramadan jedes Jahr zu einer anderen Zeit?

Weil der islamische Kalender ein Mondkalender ist und sich am Lauf des Mondes orientiert.

Wie läuft ein typischer Iftar ab?

Traditionell wird das Fasten zuerst mit Wasser und Datteln gebrochen, danach folgt ein warmes Essen im Kreis der Familie oder Gemeinde.

Fasten Kinder mit?

Viele Kinder nehmen spielerisch teil, sind aber nicht verpflichtet zu fasten.

Schauen wir mal, was passiert

Ramadan ist ein Monat voller Bedeutung: eine Zeit des Fastens, der Achtsamkeit und des Miteinanders. Er verbindet spirituelle Tiefe mit alltäglichen Ritualen und schafft Brücken zwischen Menschen und Kulturen – auch im deutschsprachigen Raum.

Die Zukunft steht uns offen

Wie verändern sich Fastentraditionen in einer modernen, globalisierten Welt? Und welche neuen Formen des Miteinanders entstehen dadurch?

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Ramadan im Kalender 2026, 2027

Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Afghanistan, Argentinien, Aserbaidschan, Brunei, Deutschland, Malaysia, Türkei, US Feiertage, Österreich.

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