Wörterbücher- und Enzyklopädien-Tag
Am 22. November ist der Wörterbücher- und Enzyklopädien-Tag. Diese Veranstaltung findet jährlich in der dritten Dekade des Monats November statt.
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Warum dieser Tag unsere Sprache lebendig hält
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viele Wörter Sie täglich nutzen – bewusst oder unbewusst? Wörterbücher und Enzyklopädien geben diesen Wörtern Bedeutung und bewahren Wissen, das unser Denken prägt. Genau deshalb feiern wir am 22. November den „Wörterbücher- und Enzyklopädien-Tag“.
Was Wörterbücher so besonders macht
Wörterbücher begleiten uns seit Jahrtausenden.
Schon im alten Mesopotamien entstanden frühe Wortlisten – über 4000 Jahre alt. Ihr Ziel war damals wie heute dasselbe: Sprache ordnen, erklären und bewahren.
Was ein Wörterbuch heute kann
erklärt Bedeutungen und typische Verwendung
zeigt Aussprache und Herkunft
macht Fremdsprachen zugänglicher
unterstützt beim Schreiben, Lernen und Verstehen
Im deutschsprachigen Raum prägt besonders der Duden seit dem 19. Jahrhundert die Rechtschreibung. Digitale Wörterbücher – vom Duden-Online bis zu Apps für Fremdsprachen – erleichtern heute den Alltag: beim Reisen, im Beruf, in der Schule und in der internationalen Kommunikation.
Enzyklopädien – Schatztruhen des Wissens
Während Wörterbücher Wörter erklären, bündeln Enzyklopädien das Wissen der Welt: Wissenschaft, Kunst, Geschichte, Alltag.
Ein Meilenstein war im 18. Jahrhundert die französische „Encyclopédie“ von Diderot und d’Alembert – ein Werk, das Wissen für alle zugänglich machen wollte und die Aufklärung prägte.
Im deutschsprachigen Raum wurden Meyers Konversations-Lexikon und der Brockhaus zu Standardwerken vieler Generationen. Moderne Online-Enzyklopädien wie Wikipedia setzen diese Tradition digital fort und stellen Millionen von Artikeln frei zur Verfügung.
Menschen, die die Welt der Wörter prägten
Wladimir Iwanowitsch Dal (1801–1872)
Der russische Forscher sammelte nicht nur Wörter, sondern auch Sprichwörter, Redewendungen und Alltagsweisheiten. Sein „Erläuterndes Wörterbuch der lebenden großrussischen Sprache“ wurde zu einem kulturellen Denkmal.
Noah Webster (1758–1843)
In den USA wird er bis heute verehrt. Sein großes Wörterbuch von 1828 prägte die amerikanische Rechtschreibung und beeinflusste das Selbstverständnis einer jungen Nation.
Wörterbücher und Enzyklopädien als Brücken
Warum sind diese Werke so bedeutsam?
Sie verbinden Generationen
Sie fördern Verständigung zwischen Kulturen
Sie schaffen Orientierung in einer komplexen Welt
Sie helfen, Vorurteile abzubauen
Sie bewahren Sprache, Wissen und Geschichte
Gerade im digitalen Alltag sind sie Anker des Vertrauens – zuverlässig, überprüfbar und kontinuierlich gepflegt.
Interessante Fakten, die überraschen
Das längste deutsche Wort im amtlichen Gebrauch war einst das berühmte „Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz“.
Mittelalterliche Enzyklopädien wie das „Speculum Maius“ vermischten Wissen, Glauben und Mythologie – ein faszinierender Einblick in das Weltbild vergangener Zeiten.
Wikipedia zählt heute mehrere Millionen Artikel in deutscher Sprache und wird täglich millionenfach genutzt.
Warum feiern wir den 22. November?
Der Tag erinnert daran, wie wichtig strukturierte Nachschlagewerke für Sprache, Kultur und Bildung sind. Er lädt ein, eine neue Vokabel zu entdecken, einen spannenden Artikel zu lesen oder den eigenen Wortschatz bewusst zu erweitern.
FAQ zum Wörterbücher- und Enzyklopädien-Tag
1. Warum findet der Tag am 22. November statt?
Das Datum wird international genutzt, um die Bedeutung von Nachschlagewerken zu würdigen – unabhängig von nationalen Feiertagen.
2. Welche Wörterbücher sind im deutschsprachigen Raum besonders bekannt?
Vor allem der Duden, aber auch Fachwörterbücher, Dialektwörterbücher und moderne Online-Plattformen.
3. Haben gedruckte Lexika heute noch einen Wert?
Ja. Sie gelten als verlässliche, sorgfältig kuratierte Quellen und werden häufig in Bildung, Forschung und Bibliotheken genutzt.
4. Wie haben digitale Nachschlagewerke den Alltag verändert?
Sie ermöglichen schnelle Recherchen, Übersetzungen und den Zugriff auf großes Wissen – jederzeit, überall.
5. Was kann ich an diesem Tag tun?
Ein neues Wort lernen, ein Thema nachschlagen oder einen Blick in ein altes Lexikon werfen.
Schauen wir mal, was passiert
Wörterbücher und Enzyklopädien sind weit mehr als Nachschlagewerke. Sie bewahren Sprache, vermitteln Wissen und verbinden Menschen über Generationen hinweg. Ihr Wert bleibt – gedruckt wie digital – unverändert groß.
Was möchten Sie heute Neues lernen oder nachschlagen?
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Wörterbücher- und Enzyklopädien-Tag im Kalender 2026, 2027
Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Russland, Ukraine.
Was wird zusammen mit dem Wörterbücher- und Enzyklopädien-Tag gefeiert?
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