Tag des russischen U-Boot-Fahrers
Am 19. März ist der Tag des russischen U-Boot-Fahrers. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats März statt.
Rechner für Tage

Am 19. März erinnert Russland alljährlich an die tapferen Männer und Frauen unter Wasser: den Tag des russischen U-Boot-Fahrers. Dieser Gedenktag steht im Zeichen historischer Leistungen, moderner Technik und stolzer U-Boot-Tradition in der russischen Marine.
Mit herzlichen Feldbefehlen und militärischen Ehrenparaden würdigen die Baltische, Schwarzmeer-, Nord- und Pazifikflotte ihre Unterwassercrew – von den ersten Dieselbooten Zar Nikolaus II. bis zu atomgetriebenen U-Boot-Kreuzern der Gegenwart.
Historische Wurzeln: Von Zar Nikolaus II. bis zum Ersten Weltkrieg
Im März 1906 unterzeichnete Zar Nikolaus II. ein kaiserliches Dekret zur Aufnahme der ersten zehn U-Boote in die Klassifikation der russischen Marine.
Das Leitschiff „Dolphin“ wurde bereits 1904 auf der Baltischen Werft in Dienst gestellt.
1911 entstand als erste operative Einheit eine U-Boot-Brigade der Baltischen Flotte mit zwölf U-Booten und den schwimmenden Stützpunkten „Europa“ und „Chabarowsk“.
Im Russisch-Japanischen Krieg bewährten sich diese Pioniere, obwohl die Unterwasserwaffe noch jung war.
Diese Meilensteine begründeten den Tag des russischen U-Boot-Fahrers als Hommage an jene, die im Verborgenen die Flottenoperationen vorantrieben.
Sowjetzeit und Zweiter Weltkrieg: Das U-Boot als Schlüsselwaffe
Im Ersten Weltkrieg gingen U-Boote rasch von reiner Küstenverteidigung zur eigenständigen Kriegswaffe über. Ab 1930 schließlich begann unter Stalin der Ausbau einer großen Sowjet-U-Boot-Flotte mit über 160 Diesel- und Dampfbooten.
Im Zweiten Weltkrieg führte die Baltische Flotte rund 200 Feldzüge und versenkte zahllose Handelsschiffe.
Die Schwarzmeer- und Nordflotte verlegten minutiös geplante Minenfelder und Torpedoangriffe – u. a. mit den legendären „Shch“- und „K“-Klassenbooten.
Über 6 000 U-Boot-Fahrer erhielten Orden, 21 wurde der Titel Held der Sowjetunion verliehen.
Diese Erlebnisse prägen noch heute das Selbstverständnis der russischen U-Boot-Matrosen und sind Teil der Feiern am 19. März.
Technologischer Sprung: Atom-U-Boote und Marschflugkörper
Einstieg in die Atomära
In den 1950er Jahren leitete die UdSSR mit dem Typ I („Leninsky Komsomol“) die Ära der Atom-U-Boote ein.
1961 umfasste die Flotte neun Atom-U-Boote – vier Raketen- und fünf Torpedoboote.
Bis 1991 entstanden unter sowjetischer Ägide 243 Atom- und über 1 000 Diesel-U-Boote verschiedenster Klassen.
U-Boot-Kreuzer mit Marschflugkörpern
Mit dem Projekts 949A „Antey“ entstanden im Kalten Krieg U-Boot-Kreuzer, bewaffnet mit 24 Marschflugkörpern vom Typ Granit. Diese Boote sind in der Lage, Flugzeugträgerverbände im offenen Ozean effizient zu bekämpfen.
Projekt 885M „Yasen-M“ mit Kalibr- und Oniks-Raketen setzt den Kurs auf schlichte Tarnung und hohe Schlagkraft fort.
Boote der Borei-A-Klasse transportieren bis zu 16 Interkontinentalraketen Bulava und sichern die strategische nukleare Abschreckung.
Feierlichkeiten und Traditionen am 19. März
Offizielle Zeremonien in allen Flotten
Am Tag des russischen U-Boot-Fahrers finden in den vier Hauptflotten und im Marinekommando St. Petersburg festliche Aufmärsche, Kranzniederlegungen und Ehrenformationen statt.
Die Matrosen marschieren in Paradeuniformen und übergeben Kränze an Denkmäler der Gefallenen.
Konzerte zeigen Dokumentarfilme, historische Ausrüstung und Original-U-Boot-Modelle.
Stundenlange Auszeichnungen ehren langjährige Dienstzeiten und heroische Einsätze.
Lokaler Stolz in Libau und Sewastopol
In historischen Marinestützpunkten wie Libau (heute Lettland) und Sewastopol (Krim) erinnert man an die Ursprünge der U-Boot-Brigade von 1911. Hier werden öffentlich Lesungen von Matrosentagebüchern aus beiden Weltkriegen veranstaltet, um insbesondere die älteren Generationen anzusprechen.
Der heutige Tag des U-Boot-Fahrers: Zwischen Tradition und Gegenwart
Generationenübergreifende Teilnahme
Mittlere Altersgruppen (40–60 Jahre) übernehmen häufig das Ehrenamt, ehemalige U-Boot-Fahrer führen Kinder in die Technik ein. Familien mit etablierter Kaufkraft besuchen interaktive Ausstellungen, um die Unterwassertechnik hautnah zu erleben.
Interaktive Elemente und Ausstellungen
Nachbildungen von Periskopen und Signalwegen vermitteln den Alltagsbezug.
Simulationsmodule mit VR-Brillen lassen Besucher einen Tauchgang unter Eisbedingungen erleben.
Zeitzeugen-Vorträge, Museumsrundgänge und Modellboot-Basteleien stärken die regionale Bindung.
Was bringt die Zukunft?
Haben Sie Ihren Kalender schon angeglichen? Teilen Sie diesen Artikel, um mit Freunden und Bekannten die Faszination der russischen U-Boot-Fahrer zu feiern! Speichern Sie sich unsere Seite als Favorit, um keinen Marine-Gedenktag mehr zu verpassen.
Tag des russischen U-Boot-Fahrers im Kalender 2026, 2027
Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Berufsfeiertage, Militärische Tage, Russland.
Was wird zusammen mit dem Tag des russischen U-Boot-Fahrers gefeiert?
Dritter Mittwoch im März...
Wertschätzung als Schlüssel zu echter Bindung...
Wenn Hände Geschichten erzählen...
Día del administrador de empresas...
Ein Hoch auf die „Ordnung des Lebens“...








