Nationalfeiertag des Sultanats Oman
Am 18. November ist der Nationalfeiertag des Sultanats Oman. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats November statt.
Am 18. November ist der Nationalfeiertag des Sultanats Oman. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats November statt.

Oman gilt als eines der gastfreundlichsten Länder der arabischen Welt. Besucher erleben nicht nur die offene Herzlichkeit der Menschen, sondern auch ein starkes Bewusstsein für Tradition und Schönheit. Besonders eindrucksvoll sind die kunstvoll verzierten Holztüren, die selbst einfache Häuser schmücken – manche von ihnen sind mehrere Jahrhunderte alt und erzählen Geschichten von Handwerkskunst und kulturellem Erbe.
Die Geschichte des omanischen Nationalfeiertags reicht zurück ins 17. Jahrhundert. Nachdem die Portugiesen 1507 das Land besetzt hatten, gelang es den Omanis am 18. November 1650, ihre Herrschaft endgültig zu beenden. Angeführt wurde der Aufstand von Imam Sultan bin Saif, unterstützt vom einflussreichen Al-Yaribi-Clan. Mit diesem Sieg wurde Oman zu einem der ältesten unabhängigen Staaten der arabischen Welt.
Der Nationalfeiertag fällt nicht zufällig auf den 18. November: Er markiert zugleich den Geburtstag von Sultan Qaboos bin Said Al Said (1940–2020). Nach seiner Machtübernahme 1970 leitete er tiefgreifende Reformen ein. Mit den Einnahmen aus dem Ölgeschäft modernisierte er das Land, baute Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur auf und führte soziale Reformen wie das Frauenwahlrecht ein. Seit 2002 dürfen alle omanischen Bürger wählen – ein bedeutender Schritt in der Region.
Der Nationalfeiertag wird im ganzen Land mit großer Begeisterung gefeiert:
Paraden und Feuerwerke erhellen die Städte.
Kamel- und Pferderennen erinnern an die tiefe Verbundenheit mit der Wüste.
Seefeste würdigen die maritime Geschichte des Landes.
Alle fünf Jahre findet eine besonders aufwendige Militärparade statt.
Der zweite Feiertag am 19. November ist dem Geburtstag des Sultans gewidmet. Überall im Land finden patriotische Veranstaltungen statt, die Omanis und Besucher gleichermaßen in ihren Bann ziehen.
Wochenstruktur: Traditionell gilt Donnerstag/Freitag als Wochenende, wobei Freitag der heilige Tag ist. Eine Umstellung auf Freitag/Samstag wird diskutiert.
Kaffeekultur: Omanischer Kaffee wird in kleinen Tassen serviert – nie ganz gefüllt – und in „tausend Schlücken“ genossen. Dieses Ritual symbolisiert Gastfreundschaft und Geselligkeit.
Überraschende Fakten: Pepsi ist im Land allgegenwärtig, Coca-Cola dagegen selten. Alkohol ist nur mit Lizenz erhältlich, die rund 10 % des Einkommens kostet.
Erst 1987 öffnete sich Oman für Touristen. Heute gilt das Land als Geheimtipp für Reisende, die Authentizität und Ursprünglichkeit suchen. Besonders bekannt ist Oman für die Zucht reinrassiger arabischer Pferde – ein Symbol für Mut, Ausdauer und Stolz.
Der Nationalfeiertag Omans am 18. November ist weit mehr als ein historisches Datum. Er verbindet Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Moderne, Stolz und Gastfreundschaft. Für Besucher bietet er die Gelegenheit, ein Land zu erleben, das seine Wurzeln bewahrt und zugleich den Blick in die Zukunft richtet.
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Offene Frage zum Abschluss:
Wie wird sich der Nationalfeiertag in Oman in den kommenden Jahren entwickeln – bleibt er vor allem ein Symbol der Geschichte oder wird er zunehmend ein Fest der modernen omanischen Identität?
Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Nationalfeiertage, Oman.
Freiheit, Farben und der Stolz einer Republik...