Nationale Woche zur Aufklärung über Hortung im Vereinigten Königreich

Am 18. Mai ist die Nationale Woche zur Aufklärung über Hortung im Vereinigten Königreich. Ab dem dritten Montag im Mai. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats Mai statt.

19. Mai 2025 - Montag
18. Mai 2026 - Montag
17. Mai 2027 - Montag

Rechner für Tage

Ergebnis:
Entdecken Sie die National Week of Hoarding Awareness im Vereinigten Königreich!

Ursprung und Ziel der Hoarding Awareness Week

Die Hoarding Awareness Week, auf Deutsch „Woche zur Aufklärung über Hortung“, wurde 2014 von der Chief Fire Officers Association ins Leben gerufen und im britischen Parlament offiziell vorgestellt. Seitdem findet sie jedes Jahr ab dem dritten Montag im Mai statt. Ziel ist es, das Bewusstsein für die psychische Störung Hortung zu schärfen, Vorurteile abzubauen und Betroffenen wie Angehörigen Wege zu mehr Verständnis und Unterstützung aufzuzeigen.

Was bedeutet Hortung?

Hortung – auch als zwanghaftes Sammeln bezeichnet – ist weit mehr als das bloße Anhäufen von Gegenständen. Betroffene verspüren eine starke Angst, Dinge wegzuwerfen, selbst wenn diese keinen praktischen Wert mehr haben. Das führt häufig zu überfüllten Wohnungen, eingeschränkter Lebensqualität und sozialer Isolation. Studien zeigen, dass zwischen 2,5 und 6 % der Bevölkerung betroffen sind – im Vereinigten Königreich also bis zu 3–4 Millionen Erwachsene.

Veranstaltungen und Aufklärung

Während der Awareness Week finden zahlreiche Workshops, Vorträge und Informationskampagnen statt. Fachleute aus Psychologie, Sozialarbeit und Gesundheitswesen erklären, wie man Betroffene unterstützt, ohne sie zu stigmatisieren. Auch Feuerwehren und Sicherheitsdienste beteiligen sich, da überfüllte Wohnungen ein erhöhtes Brandrisiko darstellen.

Ein Beispiel: In London organisieren Gemeinden offene Informationsabende, bei denen Angehörige lernen, wie sie sensibel mit dem Thema umgehen können. Betroffene selbst erhalten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu teilen – ein wichtiger Schritt, um Schamgefühle zu überwinden.

Aktuelle brennendste Debatten zu Hoarding im Vereinigten Königreich

Im Vereinigten Königreich wird „Hoarding“ derzeit in zwei sehr unterschiedlichen Kontexten diskutiert:

  1. Hoarding Disorder (psychisches Horten) – eine wachsende mentale Gesundheitskrise.

  2. Wealth Hoarding (Vermögenshortung) – das Anhäufen von Reichtum durch Superreiche, das soziale Ungleichheit verschärft.

Diese Debatten spiegeln die gesellschaftliche Brisanz des Begriffs wider und zeigen, wie stark er sowohl das private Leben als auch die öffentliche Ordnung betrifft.

1. Hoarding Disorder – Psychisches Horten als „mentale Notlage“

Brennendste Fragen und Antworten:

  1. Warum wird Hoarding Disorder als „mentaler Gesundheitsnotfall“ eingestuft, und wie viele Menschen sind betroffen?

    • Schätzungen gehen von 2,5–6 % der Bevölkerung aus, was im UK bis zu 4 Millionen Menschen entspricht. Die Störung wird mit Isolation, Depression, Armut und erhöhter Brandgefahr assoziiert. Experten sprechen von einer „wachsenden Krise“, die Familien und Gemeinden stark belastet.

  2. Welche Rolle spielt Kindheitstrauma bei der Entstehung von Hoarding, und wie kann man vorbeugen?

    • Viele Betroffene berichten von traumatischen Kindheitserlebnissen wie Vernachlässigung oder Verlust. Anders als „normales Sammeln“ ist Hortung ein Bewältigungsmechanismus. Prävention setzt bei früher Traumatherapie, Aufklärung in Schulen und Familienberatung an.

  3. Funktioniert die neue Behandlung mit 70 % Erfolgsrate, und warum fehlen landesweite Support-Gruppen?

    • Eine aktuelle Studie zeigt, dass kognitive Verhaltenstherapie kombiniert mit praktischer Entrümpelung bei rund 70 % der Betroffenen Verbesserungen bringt. Doch es fehlt an Ressourcen und Selbsthilfegruppen, obwohl der NHS entsprechende Richtlinien vorsieht.

  4. Wie wirkt sich Hoarding auf Nachbarn und Gemeinden aus, und sollte es strafrechtlich geahndet werden?

    • Überfüllte Wohnungen führen zu Unrat, Geruchsbelästigung, Gesundheitsrisiken und im Extremfall Evakuierungen. Die Debatte schwankt zwischen Empathie und Zwangsmaßnahmen: Soll man Betroffene unterstützen oder rechtlich sanktionieren?

2. Wealth Hoarding – Vermögenshortung der Superreichen

Brennendste Fragen und Antworten:

  1. Sollte eine Wealth Tax eingeführt werden, um das Horten von 16 Billionen Pfund durch 3.000 Milliardäre zu stoppen?

    • Laut Umfragen unterstützen 75 % der Briten eine solche Steuer. Befürworter sehen darin eine Chance, öffentliche Dienste zu finanzieren, Kritiker warnen vor Kapitalflucht und Investitionsrückgang.

  2. Ist Wealth Hoarding die wahre Ursache für Armut und Wohnungsnot, oder wird es als Sündenbock für Migration missbraucht?

    • Reiche kaufen Immobilien auf, was die Preise in Städten wie London in die Höhe treibt. Kritiker sehen darin eine systemische Ursache für Wohnungsnot, während andere das Thema mit Migration und Brexit verknüpfen.

  3. Warum hortet die Regierung Ressourcen (z. B. Häuser für Migranten), während Bürger leiden – und wie kann man das ändern?

    • Die Diskussion dreht sich um die faire Verteilung von Wohnraum. Vorschläge reichen von der Umwidmung leerstehender Gebäude bis hin zu staatlichen Eingriffen, stoßen aber auf politischen Widerstand.

  4. Ist Horten von Vermögen „Diebstahl“ oder treibt es Wachstum an?

    • Linke Stimmen sehen es als Ursache für Rezessionen und Ungleichheit, während konservative Stimmen argumentieren, dass Investitionen und Arbeitsplätze durch Kapitalanhäufung entstehen.

FAQ zur Woche der Aufklärung über Hortung – Perspektiven für den deutschsprachigen Raum

Was ist Hortung und wie unterscheidet es sich vom Sammeln?

Hortung ist eine psychische Störung, bei der Betroffene eine extreme Angst verspüren, Dinge wegzuwerfen – selbst wenn sie keinen praktischen Nutzen mehr haben. Anders als beim Sammeln fehlt oft ein System oder ein emotional positiver Bezug zu den Gegenständen.

Gibt es auch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz eine „Hoarding Awareness Week“?

Der Begriff ist im deutschsprachigen Raum noch wenig etabliert. Es gibt jedoch Initiativen wie die „Woche der seelischen Gesundheit“ in Deutschland oder psychiatrische Aufklärungskampagnen in Österreich und der Schweiz, die ähnliche Ziele verfolgen.

Wie viele Menschen sind im DACH-Raum betroffen?

Konkrete Zahlen sind rar, doch Experten schätzen, dass 2–5 % der Bevölkerung Symptome zeigen, die mit Hortung in Verbindung stehen. Das wären allein in Deutschland über 1,5 Millionen Menschen.

Welche Ursachen sind typisch für Hortung im deutschsprachigen Raum?

Auch hier spielen Kindheitstraumata, Verlusterfahrungen und soziale Isolation eine zentrale Rolle. Besonders ältere Menschen, die allein leben, sind gefährdet – oft bleibt das Problem lange unentdeckt.

Gibt es therapeutische Angebote oder Selbsthilfegruppen?

Ja, aber sie sind regional sehr unterschiedlich verfügbar. In größeren Städten gibt es psychotherapeutische Praxen mit Spezialisierung auf Zwangsstörungen, während Selbsthilfegruppen oft privat organisiert sind. Die Deutsche Gesellschaft für Zwangserkrankungen bietet erste Anlaufstellen.

Wie kann man Betroffenen helfen, ohne sie zu stigmatisieren?

Empathie ist entscheidend. Statt Vorwürfen helfen offene Gespräche, gemeinsame Entrümpelungsaktionen und professionelle Begleitung. Angehörige sollten sich über die psychologischen Hintergründe informieren, um nicht ungewollt Druck auszuüben.

Gibt es auch wirtschaftliche Debatten über „Horten“ im DACH-Raum?

Ja – besonders im Kontext von Immobilienbesitz, Vermögensverteilung und Steuerpolitik. Diskussionen über Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer oder Leerstand von Wohnungen berühren ähnliche Fragen wie im Vereinigten Königreich, wenn auch mit anderen politischen Dynamiken.

Was bringt die Zukunft?

Die Hoarding Awareness Week macht deutlich, wie vielschichtig das Thema „Horten“ ist – von der psychischen Störung, die Millionen Menschen betrifft, bis hin zur gesellschaftlichen Debatte über Vermögenskonzentration. Beide Dimensionen zeigen: Es geht um Ressourcen, Sicherheit und Lebensqualität.

Vielleicht wird es in Zukunft auch im deutschsprachigen Raum eine vergleichbare Aktionswoche geben, die das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt – sowohl in Bezug auf psychische Gesundheit als auch auf soziale Gerechtigkeit.

Nationale Woche zur Aufklärung über Hortung im Vereinigten Königreich im Kalender 2026, 2027

Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Gesundheit, UK Feiertage.

Was wird zusammen mit dem Nationale Woche zur Aufklärung über Hortung im Vereinigten Königreich gefeiert?

Warum Bluthochdruck jeden betrifft...

Die unsichtbare Brücke der Medizin...

Ein stiller Kampf mit klarer Botschaft: Warum dieser Tag zählt – auch für uns...

Internationaler Tag der Humanressourcen oder Personaltag...

Veranstaltungskalender Widget für Website

Kalenderinformatoren für Websites: GesundheitKalenderinformatoren für Websites: UK FeiertageKalenderinformatoren für Websites: WelttageKalenderinformatoren für Websites: Kuriose Feiertage