Internationaler Tag der Auslandsüberweisungen von Familien
Am 16. Juni ist der Internationaler Tag der Auslandsüberweisungen von Familien. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats Juni statt.

Was bringt Menschen dazu, ihr hart verdientes Geld über Tausende Kilometer hinweg nach Hause zu schicken – oft bevor sie ihre eigenen Rechnungen bezahlen?
Der 16. Juni erinnert weltweit daran, welch enorme Bedeutung diese Überweisungen für Millionen Familien haben. Und er zeigt, wie stark Migration, Hoffnung und gegenseitige Unterstützung miteinander verbunden sind.
Was steckt hinter diesem Aktionstag?
Der Internationale Tag der Familienüberweisungen (IDFR) würdigt die finanziellen Beiträge von Migrantinnen und Migranten, die im Ausland arbeiten und ihre Familien in der Heimat unterstützen. Mit ihren regelmäßigen Überweisungen sichern sie Bildung, Lebensmittel, Medikamente und oft die Stabilität ganzer Haushalte.
Der Tag wurde 2015 von allen 176 Mitgliedsstaaten des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) beschlossen und der UN-Generalversammlung zur offiziellen Anerkennung vorgelegt.
Warum sind Familienüberweisungen so wichtig?
Für viele Familien sind diese Gelder weit mehr als ein Zusatz. Sie sind ein Lebensanker. Remittances tragen dazu bei:
den Alltag zu finanzieren (Essen, Miete, Bildung)
finanzielle Schocks abzufedern
kleine Unternehmen zu starten
ganze Regionen wirtschaftlich zu stabilisieren
Ein oft genanntes Motiv lautet: „Zuerst die Familie.“ Studien zeigen, dass ein bedeutender Teil der Migranten zuerst Geld nach Hause überweist, bevor sie für sich selbst bezahlen.
Globale Fakten: Was sagen die Zahlen?
Auch wenn Werte je nach Quelle schwanken, gelten folgende Tendenzen als gut belegt:
Wie viel wird überwiesen?
Migranten schicken mehrmals im Jahr Geld nach Hause – im Schnitt rund ein Dutzend Überweisungen.
Der übliche Betrag pro Transfer liegt oft zwischen 150 und 200 US-Dollar.
Rücküberweisungen machen in vielen Haushalten bis zu 10 % des Einkommens aus.
Wohin fließt das Geld?
Die USA gehören seit Jahren zu den größten Herkunftsländern für Remittances.
Lateinamerika verzeichnet besonders kräftige und anhaltend wachsende Geldzuflüsse.
Viele Überweisungen gehen in Entwicklungsländer, wo sie eine wichtige Rolle bei der Armutsbekämpfung spielen.
Krisenfaktor: Warum steigen Überweisungen manchmal gerade dann?
In Unsicherheitsphasen – etwa während wirtschaftlicher Schwächen oder der COVID-19-Pandemie – steigen Rücküberweisungen oft sogar an. Viele Migranten unterstützen ihre Familien dann noch intensiver.
Ein persönlicher Blick: Was bedeutet das für Familien?
Stellen Sie sich eine Großmutter in Guatemala, die mit einer kleinen Überweisung ihre Medikamentenrechnung bezahlt.
Oder einen Jugendlichen in den Philippinen, der mit dem Geld seines Vaters die Schulgebühr begleichen kann.
Diese Beispiele stehen für Millionen reale Geschichten – Momente, in denen einzelne Überweisungen Chancen schaffen.
Familienüberweisungen in der DACH-Region
Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz leben viele Menschen, die Angehörige im Ausland unterstützen. Für sie bedeutet der 16. Juni:
Wertschätzung ihrer oft unsichtbaren Beiträge
Bewusstsein dafür, wie sehr einzelne Transfers globale Entwicklung beeinflussen
Austausch über sichere, transparente und kostengünstige Wege der Überweisung
Mit Digitalisierung und neuen Finanzdienstleistern entstehen zudem immer mehr Möglichkeiten, Geld schneller und günstiger zu versenden.
FAQ zum Internationalen Tag der Familienüberweisungen
Warum findet der IDFR am 16. Juni statt?
Das Datum wurde 2015 vom IFAD festgelegt, um weltweit Aufmerksamkeit für Remittances zu schaffen.
Wer profitiert am meisten von Rücküberweisungen?
Meist Familien in Entwicklungsländern, die damit Grundbedürfnisse decken oder in die Zukunft investieren.
Wie wirken sich Rücküberweisungen auf die Wirtschaft aus?
Sie stärken Kaufkraft, stabilisieren Haushalte und können kleinste lokale Unternehmen fördern.
Sind Rücküberweisungen während Krisen wichtig?
Ja – häufig steigen sie sogar, weil Familien stärker aufeinander angewiesen sind.
Wie kann man den Tag begehen?
Durch Informationskampagnen, Diskussionen, Veranstaltungen oder persönliche Geschichten über Migration und Unterstützung.
Die Zukunft wird’s zeigen
Familienüberweisungen sind stille, aber kraftvolle Brücken zwischen Ländern, Menschen und Generationen. Der 16. Juni erinnert daran, wie viel Hoffnung, Verantwortung und Liebe in diesen Transfers steckt – und welche Bedeutung sie weltweit haben.
Welche Geschichte verbirgt sich hinter der letzten Überweisung, die Sie selbst getätigt oder erhalten haben?
Speichern Sie diese Seite, um weitere besondere Tage nicht zu verpassen.
Teilen Sie diesen Artikel mit Freunden oder in sozialen Medien.
Entdecken Sie weitere Beiträge rund um Kultur, Traditionen und weltweite Aktionstage.
Internationaler Tag der Auslandsüberweisungen von Familien im Kalender 2026, 2027
Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Deutschland, UN-Feiertage, US Feiertage, Welttage.
Was wird zusammen mit dem Internationaler Tag der Auslandsüberweisungen von Familien gefeiert?
Was wir vom „Orakel von Omaha“ lernen können...
Als die Datenverarbeitung laufen lernte...
Wenn Wissenschaft Geschichte schreibt...
Organisation für Afrikanische Einheit...
Was macht diesen Tag so besonders?...
Hardware und Software, die zusammenarbeiten sollen...
Ein Hoch auf die Vielfalt und Überraschungen der Natur...
Die stillen Wanderer der Weltmeere feiern...












