Internationale Woche zur Verhütung von Bleivergiftungen
Am 18. Oktober ist die Internationale Woche zur Verhütung von Bleivergiftungen. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats Oktober statt.

Warum gerade jetzt aufmerksam werden?
Wie alt ist eigentlich Ihre Wasserleitung? Viele Menschen wissen nicht, ob ihr Trinkwasser über alte Bleirohre fließt. Blei ist unsichtbar, geschmacklos – und gesundheitlich hochriskant. Die Internationale Woche zur Verhütung von Bleivergiftungen erinnert jedes Jahr daran, wie wichtig Aufklärung und Prävention sind.
Diese weltweite Aktionswoche findet jährlich im Oktober statt und wird von der WHO und dem UN-Umweltprogramm unterstützt. Ziel ist es, bleihaltige Produkte endgültig zu verbannen und Menschen über Risiken im Alltag zu informieren.
Ein Gift mit Geschichte – und Folgen bis heute
Schon im alten Rom wurde Wasser durch Bleirohre geleitet. Auch in vielen europäischen Städten gehörten bleihaltige Farben, Rohre und Lötmaterial bis ins späte 20. Jahrhundert zum Standard. Das Problem: Blei reichert sich im Körper an und wird nur langsam wieder abgebaut.
Was macht Blei so gefährlich?
Es kann das Nervensystem schädigen
Schwächt das Immunsystem
Belastet Leber und Nieren
Bei Kindern können Konzentration und Lernfähigkeit leiden
Besonders tückisch: Ein Teil des aufgenommenen Bleis lagert sich für viele Jahre in Knochen und Zähnen ein.
Wo Blei heute noch vorkommt
Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz können folgende Quellen relevant sein:
Altbauwohnungen mit Bleirohren oder alten Armaturen
Bleihaltige Farben in Anstrichen, Türen, Heizkörpern
Import-Spielzeug oder Schmuck ohne strenge Kontrollen
Alte Renovierungsbestände, Lackreste oder Heimwerkerfarben
Viele Gemeinden bieten Tests oder Messungen des Trinkwassers an. Wer zur Miete wohnt, kann Vermieter oder Wasserwerk kontaktieren.
Globale Initiative, lokale Wirkung
Die Internationale Woche zur Verhütung von Bleivergiftungen macht darauf aufmerksam, dass noch immer viele Länder keine gesetzlichen Grenzwerte oder Produktverbote haben. Auch in Europa tauchen Altbestände gelegentlich auf. Darum setzen Organisationen auf:
Informationskampagnen
Strengere Vorschriften für Hersteller
Sammlung und Entsorgung alter Farbe
Aufklärung in Schulen, Kitas und Gemeinden
Ihre Checkliste: Wie Sie Ihr Zuhause bleisicher machen
Wasser testen lassen – örtliches Wasserwerk oder Gesundheitsamt ansprechen
Alte Anstriche entfernen lassen – am besten durch Fachbetriebe
Bei Spielzeug und Deko auf Kennzeichnungen achten
Lackreste fachgerecht entsorgen – kommunale Sammelstellen nutzen
Beim Immobilienkauf nach Rohrmaterial und Baujahr fragen
Schon einzelne Maßnahmen können die Belastung spürbar senken.
Drei Fragen, die ins Handeln führen
Haben Sie Ihre Leitungen oder Armaturen irgendwann prüfen lassen?
Wissen Sie, ob Kindergarten oder Schule Ihres Kindes bleifreie Farben verwenden?
Welche lokale Umwelt- oder Gesundheitsinitiative könnten Sie unterstützen?
Kleines FAQ
Woher weiß ich, ob ich Bleirohre habe?
Viele Gebäude aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden noch mit Bleileitungen gebaut. Das Wasserwerk oder ein Installateur kann Klarheit schaffen.
Ist Leitungswasser in Deutschland, Österreich und der Schweiz sicher?
Trinkwasser wird streng kontrolliert. Doch in einzelnen Altbauten können Hausleitungen verhindert haben, dass Grenzwerte eingehalten werden.
Darf ich bleihaltige Farbe noch kaufen?
Sie ist stark reglementiert oder verboten. In seltenen Fällen existieren jedoch Altbestände.
Gemeinsam für eine bleifreie Zukunft
Bleivergiftung wirkt unscheinbar, betrifft aber Gesundheit, Umwelt und kommenden Generationen. Die Internationale Woche zur Verhütung von Bleivergiftungen ist eine gute Gelegenheit, über das eigene Zuhause und das Wohnumfeld nachzudenken.
Was bleibt?
Blei ist heute noch ein Thema in Altbauten und alten Produkten
Schon kleine Schritte können schützen
Aufklärung hilft – vor allem bei Familien mit Kindern
Wie möchten Sie in Ihrer Umgebung dazu beitragen?
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Internationale Woche zur Verhütung von Bleivergiftungen im Kalender 2026, 2027
Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Gesundheit, Welttage.
Was wird zusammen mit dem Internationale Woche zur Verhütung von Bleivergiftungen gefeiert?
Ein kleines Kreuz für ein großes Wunder...
Ein Weckruf an uns alle...
Warum wir das Schweigen über die Wechseljahre brechen müssen...
Ein Kampf gegen die Epidemie der Depression...
Kanadas Helden der Lungenheilkunde...
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