Erinnere dich an mich, Donnerstag
Am 24. September ist der Erinnere dich an mich, Donnerstag. Ein Licht für Tiere aus dem Tierheim. Diese Veranstaltung findet jährlich in der dritten Dekade des Monats September statt.
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Stellen Sie sich vor, ein kleiner Hund sitzt seit Jahren hinter Gittern. Sein einziger Blickkontakt ist der zum Pfleger, der das Futter bringt. Doch an diesem einen Donnerstag im September ändert sich alles: Ein helles Licht leuchtet für ihn – und für Millionen andere. Der „Erinnere dich an mich, Donnerstag“ (international bekannt als „Remember Me Thursday“) ist weit mehr als nur ein Datum im Kalender. Es ist ein weltweites Versprechen, das Schicksal der vergessenen Seelen in unseren Tierheimen sichtbar zu machen.
Was ist der „Remember Me Thursday“?
Der Aktionstag findet jährlich am vierten Donnerstag im September statt. Er wurde 2013 von Mike Arms, dem Präsidenten des Helen Woodward Animal Centers in Kalifornien, ins Leben gerufen. Die Idee dahinter ist so einfach wie kraftvoll: Wir zünden eine Kerze an – real oder virtuell –, um an die Tiere zu erinnern, die es nie aus dem Tierheim geschafft haben, und um die Aufmerksamkeit auf jene zu lenken, die heute noch dort warten.
Inzwischen beteiligen sich Menschen in über 190 Ländern an dieser Bewegung. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Resonanz groß. Prominente Botschafter und Tierschutzorganisationen nutzen diesen Tag, um die Bedeutung der Adoption hervorzuheben.
Die Situation im deutschsprachigen Raum
Während in den USA jährlich noch immer viele Tiere aufgrund von Platzmangel eingeschläfert werden, ist die rechtliche Lage in der DACH-Region anders. In Deutschland beispielsweise verbietet das Tierschutzgesetz das Töten von Wirbeltieren ohne „vernünftigen Grund“ – Platzmangel zählt nicht dazu.
Dennoch stehen unsere Tierheime vor gewaltigen Herausforderungen:
Überfüllung: Besonders seit dem Ende der Pandemie-Lockdowns steigen die Abgabezahlen massiv an.
Kostendruck: Steigende Energiepreise und Tierarztkosten bringen viele Vereine an den Rand des Ruins.
Langzeitinsassen: Besonders ältere oder kranke Tiere warten oft jahrelang auf eine zweite Chance.
Warum die Entscheidung für ein Tierheimtier Ihr Leben bereichert
Ein Tier zu adoptieren, ist ein Statement für Nachhaltigkeit und Mitgefühl. Menschen mit Lebenserfahrung schätzen oft die Vorteile, die ein erwachsenes Tier aus dem Tierschutz bietet:
Charakterfestigkeit: Bei einem erwachsenen Tier wissen Sie genau, wen Sie vor sich haben. Das Wesen ist bereits gefestigt.
Dankbarkeit: Viele Besitzer berichten von einer tiefen, fast spürbaren Bindung zu einem Tier, das eine schwere Vergangenheit hinter sich hat.
Fachliche Beratung: Seriöse Tierheime prüfen genau, ob Mensch und Tier zusammenpassen – eine Sicherheit, die der anonyme Online-Kauf nicht bietet.
So werden Sie am Aktionstag aktiv
Sie müssen kein Tierheim leiten, um Großes zu bewirken. Jeder Beitrag zählt:
Licht verbreiten: Teilen Sie Bilder von Kerzen oder Ihren eigenen geretteten Tieren in sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #RememberMeThursday.
Regional unterstützen: Besuchen Sie die Website Ihres lokalen Tierheims. Oft werden Sachspenden wie Decken oder hochwertiges Futter dringend benötigt.
Patenschaften übernehmen: Wenn Sie selbst kein Tier halten können, ist eine Patenschaft eine wunderbare Möglichkeit, die medizinische Versorgung eines „Sorgenkindes“ zu sichern.
Information teilen: Erzählen Sie Freunden und Bekannten von der Bedeutung dieses Tages.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist ein Tier aus dem Tierheim nicht oft verhaltensauffällig?
Viele Tiere landen unverschuldet im Tierheim, etwa durch Umzüge, Allergien oder Todesfälle der Besitzer. Die Pfleger kennen ihre Schützlinge sehr gut und beraten Sie ehrlich über Eigenheiten oder Ängste.
Was kostet eine Adoption im Vergleich zum Züchter?
Für ein Tierheimtier zahlen Sie eine Schutzgebühr (meist zwischen 200 und 500 Euro). Darin sind Impfungen, Chip, Kastration und die bisherige medizinische Versorgung enthalten. Dies ist deutlich günstiger als der Kauf bei einem seriösen Züchter.
Kann ich auch helfen, wenn ich wenig Zeit habe?
Ja! Schon das Teilen von Vermittlungsanzeigen auf Social Media erhöht die Chance eines Tieres auf ein neues Zuhause enorm. Auch ehrenamtliches Gassi-Gehen hilft den Tieren bei der Sozialisierung.
Die Zukunft steht uns offen
Obwohl die Kapazitäten unserer Tierheime derzeit durch steigende Kosten und hohe Abgabequoten so stark unter Druck stehen wie selten zuvor, wächst gleichzeitig das gesellschaftliche Bewusstsein für ethischen Tierschutz und verantwortungsvolle Adoption. Diese Entwicklung zeigt, dass wir uns in einer Zeit des Umbruchs befinden, in der Mitgefühl gegenüber schwächeren Wesen wieder zu einem zentralen Wert unserer Kultur wird. Dies unterstreicht die Kraft jedes Einzelnen, das Schicksal eines Lebewesens zum Positiven zu wenden.
Haben Sie bereits Erfahrungen mit einem Tier aus dem Tierheim gemacht oder planen Sie eine Adoption?
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Erinnere dich an mich, Donnerstag im Kalender 2026, 2027
Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Hundefeiertage, Jahrestage, Katzen-Feiertage, Tierkalender.
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