V-Day und One Billion Rising – Ein Zeichen gegen Gewalt

Am 14. Februar ist der V-Day und One Billion Rising – Ein Zeichen gegen Gewalt. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats Februar statt.

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Blumen, Pralinen und Romantik? Der 14. Februar ist für viele der klassische Valentinstag. Doch seit 1998 hat dieses Datum eine zweite, tiefere Bedeutung gewonnen. Als V-Day steht der Tag weltweit für das Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Statt stiller Romantik erleben wir an diesem Tag lauten Protest, Solidarität und eine globale Bewegung, die Millionen Menschen auf die Straßen bringt. Erfahren Sie hier, was hinter dem V-Day steckt, wie die Aktion „One Billion Rising“ entstand und wie dieser Tag auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz begangen wird.

Vom Theaterstück zur Weltbewegung

Alles begann mit einem Theaterstück. Die US-amerikanische Dramatikerin und Aktivistin Eve Ensler (heute bekannt als „V“) schrieb in den 90er Jahren die berühmten Vagina Monologe. Das Stück brach Tabus, thematisierte Missbrauch, aber auch weibliche Stärke und Sexualität.

Die Resonanz war überwältigend. Frauen aus aller Welt teilten ihre eigenen Geschichten. Aus dieser Energie heraus initiierte V am 14. Februar 1998 in New York den ersten V-Day. Was als einmalige Benefiz-Gala begann, entwickelte sich zu einer globalen Organisation.

Die Ziele der V-Day-Bewegung:

  • Aufmerksamkeit schaffen: Das Schweigen über Vergewaltigung, häusliche Gewalt und Inzest brechen.

  • Mittel beschaffen: Unterstützung lokaler Frauenhäuser und Hilfsorganisationen.

  • Bildung fördern: Aufklärungskampagnen gegen geschlechtsspezifische Diskriminierung.

One Billion Rising: Warum wir am 14. Februar tanzen

Vielleicht haben Sie am 14. Februar schon einmal Menschenmengen auf Marktplätzen tanzen sehen? Das ist One Billion Rising (OBR) – die größte Kampagne des V-Day.

Der Hintergrund ist eine erschütternde Statistik der UN: Jede dritte Frau weltweit wird in ihrem Leben geschlagen oder vergewaltigt. Bei einer Weltbevölkerung von acht Milliarden Menschen sind das mehr als eine Milliarde Frauen und Mädchen.

Seit 2013 ruft die V-Day-Organisation dazu auf, dass genau diese „eine Milliarde“ (One Billion) aufsteht und tanzt. Der Tanz drückt dabei aus, was Worte oft nicht können:

  • Die Rückeroberung des eigenen Körpers.

  • Kollektive Stärke statt Opferhaltung.

  • Freude und Energie als Widerstand gegen Unterdrückung.

Der V-Day im deutschsprachigen Raum

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der V-Day fest etabliert. In fast allen größeren Städten finden am 14. Februar Tanz-Demos statt – oft unter dem Motto „Break the Chain“ (Spreng die Ketten), dem Titel des offiziellen Kampagnen-Songs.

  • Deutschland: In Berlin versammeln sich jährlich Tausende am Brandenburger Tor. Auch in kleineren Städten organisieren Gleichstellungsbeauftragte und Vereine Flashmobs.

  • Österreich: In Wien finden am Platz der Menschenrechte oder vor dem Parlament große Kundgebungen statt, die Tanz mit politischen Forderungen nach besserem Gewaltschutz verknüpfen.

  • Schweiz: Auch in Zürich, Bern und Genf zeigen Menschen Solidarität. Hier liegt ein Fokus oft auf der Finanzierung von Frauenhäusern.

Tipp: Suchen Sie online nach „One Billion Rising [Ihre Stadt]“, um lokale Veranstaltungen zu finden. Es sind keine Tanzkenntnisse nötig – das Dabeisein zählt.

Fakten, die bewegen

  • Globale Reichweite: V-Day-Aktionen finden heute in über 200 Ländern statt.

  • Prominente Unterstützung: Persönlichkeiten wie Jane Fonda, Rosario Dawson oder hierzulande diverse Politikerinnen und Künstlerinnen nutzen ihre Reichweite für die Bewegung.

  • Finanzieller Impact: Seit Gründung wurden weit über 100 Millionen Dollar für Anti-Gewalt-Gruppen gesammelt.

  • City of Joy: Im Kongo baute die V-Day-Bewegung die „City of Joy“, ein Zentrum, in dem Frauen, die sexualisierte Kriegsgewalt überlebt haben, therapiert und zu Führungskräften ausgebildet werden.

Häufige Fragen zum V-Day (FAQ)

Ist der V-Day gegen den Valentinstag gerichtet?

Nein, er ist keine „Anti-Veranstaltung“, sondern eine Umdeutung. Er nutzt die Aufmerksamkeit des Datums, um Liebe neu zu definieren: als Respekt und Gewaltfreiheit gegenüber Frauen. Sie können also Blumen schenken und demonstrieren gehen.

Warum heißt die Gründerin nur noch „V“?

Eve Ensler legte ihren Nachnamen ab, um sich symbolisch von der Identität ihres Vaters zu lösen, der sie als Kind missbrauchte. „V“ steht für Victory (Sieg), Valentine und Vagina.

Muss man eine Frau sein, um mitzumachen?

Nein. Männer und Jungen sind ausdrücklich eingeladen, sich zu solidarisieren, mitzutanzen und sich gegen toxische Männlichkeit einzusetzen.

Die Zukunft steht uns offen: Ein Tag für die Zukunft

Der 14. Februar erinnert uns daran, dass der Kampf für Sicherheit und Gleichberechtigung noch nicht gewonnen ist. Doch der V-Day zeigt auch: Wir sind nicht machtlos. Durch Gemeinschaft, Kunst und Sichtbarkeit können wir veraltete Strukturen aufbrechen.

Nutzen Sie den nächsten 14. Februar. Nicht nur für romantische Gesten, sondern als Chance, Haltung zu zeigen. Sei es durch eine Spende, das Teilen von Informationen oder den Tanz auf der Straße.

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V-Day und One Billion Rising – Ein Zeichen gegen Gewalt im Kalender 2026, 2027

Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Frauen Kalender.

Was wird zusammen mit dem V-Day und One Billion Rising – Ein Zeichen gegen Gewalt gefeiert?

Ein Tag der Stärke, Erinnerung und Inspiration...

Ein Fest der Liebe, das Herzen bewegt...

Eine Frau, die für unsere Freiheit kämpfte...

Warum eine „illegale“ Wahlstimme bis heute die Welt bewegt...

Warum der Muttertag hier alle feiert...

Warum Fairness die Welt zusammenhält...

Wenn der Winter der Weiblichkeit weicht...

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