Tag des Lichts im Menschen
Am 23. Dezember ist der Tag des Lichts im Menschen. Ein Fest für Vernunft, Hoffnung und Menschlichkeit. Diese Veranstaltung findet jährlich in der dritten Dekade des Monats Dezember statt.
Am 23. Dezember ist der Tag des Lichts im Menschen. Ein Fest für Vernunft, Hoffnung und Menschlichkeit. Diese Veranstaltung findet jährlich in der dritten Dekade des Monats Dezember statt.

Können wir das „Licht“ in der dunklen Jahreszeit auch ohne religiösen Hintergrund feiern? Mitten im Trubel aus Weihnachtsmarkt und Kirchgang suchen viele Menschen nach einer Alternative, die ihre eigenen Werte widerspiegelt. Hier kommt HumanLight ins Spiel. Am 23. Dezember feiern Humanisten weltweit ein Fest, das nicht auf Wundern basiert, sondern auf der Kraft des menschlichen Verstandes und des Mitgefühls.
HumanLight ist ein säkularer Feiertag, der jedes Jahr am 23. Dezember begangen wird. Er wurde im Jahr 2001 vom New Jersey Humanist Network in den USA ins Leben gerufen. Das Ziel war es, eine positive Feier zu schaffen, die speziell auf die westliche Ferienzeit rund um die Wintersonnenwende fällt, sich aber inhaltlich klar von religiösen Traditionen wie Weihnachten oder Chanukka abgrenzt.
Anstatt göttliche Ereignisse zu ehren, stehen hier weltliche Werte im Mittelpunkt:
Vernunft: Die Fähigkeit, Probleme durch Logik und Wissenschaft zu lösen.
Mitgefühl: Die Verantwortung, anderen Menschen zu helfen.
Hoffnung: Der Glaube daran, dass wir die Zukunft aktiv verbessern können.
Das Datum ist bewusst gewählt. Es liegt in der Zeit der Wintersonnenwende, wenn die Tage auf der Nordhalbkugel wieder länger werden – ein uraltes Symbol für die Rückkehr des Lichts. Zudem findet es nah genug an den traditionellen Feiertagen statt, damit auch nicht-religiöse Familien in die allgemeine festliche Stimmung eintauchen können, ohne sich verstellen zu müssen.
Wissenswert: Oft wird fälschlicherweise behauptet, der 23. Dezember sei der Geburtstag des berühmten Science-Fiction-Autors und Humanisten Isaac Asimov. Tatsächlich wurde Asimov am 2. Januar geboren. Dennoch wird er an HumanLight oft zitiert, da er wie kaum ein anderer für die Verbindung von Wissenschaft und Humanismus stand.
Wie feiert man ein Fest, das noch keine Jahrhunderte alt ist? HumanLight ist modern und flexibel, doch einige schöne Traditionen haben sich bereits etabliert. Im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz), wo die Zahl konfessionsfreier Menschen stetig wächst, entdecken immer mehr Familien diese Bräuche für sich.
Zentrales Element vieler Feiern ist das Entzünden von drei Kerzen (oft in den Farben Rot, Blau und Gelb oder Gold). Jede Kerze symbolisiert einen Kernwert:
Die Kerze der Vernunft: Für Wissen, Wissenschaft und Wahrheit.
Die Kerze des Mitgefühls: Für Empathie, Hilfsbereitschaft und soziale Verantwortung.
Die Kerze der Hoffnung: Für den Optimismus, dass wir gemeinsam eine bessere Welt schaffen.
Viele Familien nutzen diesen Moment auch für eine „säkulare Bescherung“, bei der Bücher, Spendenurkunden oder wissenschaftliche Spiele verschenkt werden. Es ist ein Moment der Ruhe, um das vergangene Jahr zu reflektieren und Pläne für das kommende zu schmieden.
In einer Zeit, die oft von Konsum und Hektik geprägt ist, bietet HumanLight eine wichtige Pause. Es erinnert uns daran, dass „Licht ins Leben bringen“ nicht nur durch Lichterketten geschieht, sondern durch unser Verhalten gegenüber anderen. Es ist ein Fest der Solidarität und Toleranz.
Für Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet dieser Tag eine wunderbare Gelegenheit, Gemeinschaft zu erleben, ohne sich einer religiösen Dogmatik unterordnen zu müssen. Es ist eine Einladung, die menschliche Fähigkeit zu feiern, Gutes zu tun – einfach weil es richtig ist.
Ist HumanLight eine „Anti-Weihnachten“-Feier?
Nein. HumanLight ist nicht gegen religiöse Feste gerichtet. Es ist eine positive Alternative für Menschen, die eine eigene Feier wünschen, die ihre säkularen Werte ausdrückt. Viele Familien feiern sowohl HumanLight als auch das kulturelle Weihnachtsfest.
Welche Farben werden mit HumanLight verbunden?
Häufig werden die Farben Blau, Gold und Rot verwendet, aber es gibt keine strengen Vorschriften. Das offizielle Symbol zeigt eine stilisierte menschliche Figur, die nach dem Licht greift.
Muss ich Humanist sein, um mitzufeiern?
Überhaupt nicht. Jeder, der Werte wie Vernunft, Freiheit und Nächstenliebe schätzt, ist willkommen, diesen Tag zu begehen.
Schauen wir mal, was passiert
Kritisch betrachtet besteht das Risiko, dass HumanLight in der breiten Öffentlichkeit als Nischenphänomen wahrgenommen wird oder im kommerziellen Überangebot der Weihnachtszeit untergeht. Optimistisch gesehen bietet das Fest jedoch eine wertvolle Chance, säkularen Menschen weltweit eine eigene Identität zu geben und ethische Werte unabhängig von Religionen neu und feierlich zu beleben.
Wie werden Sie dieses Jahr das Licht der Vernunft feiern?
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