Tag des Eides des US-Präsidenten
Am 20. Januar ist der Tag des Eides des US-Präsidenten. 1934. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats Januar statt.
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Ein Schwur, der Geschichte schreibt
Mitten in der Nacht, im Schein einer Petroleumlampe, begann 1923 die Präsidentschaft von Calvin Coolidge. Gegen 2:30 Uhr erfuhr er vom Tod seines Vorgängers Warren G. Harding. In der stillen Atmosphäre seines Elternhauses legte er den Amtseid auf die Familienbibel ab – geleitet von seinem Vater, einem Notar. Ein Moment von schlichter Würde, der zeigt: Der Übergang an der Spitze der Weltmacht USA kann zutiefst persönlich sein.
Bedeutung des Amtseides
Der Amtseid ist mehr als eine Formalität. Er ist ein Versprechen an die Nation:
„Ich schwöre feierlich, dass ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten treu ausführen und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften bewahren, schützen und verteidigen werde.“
Diese Worte markieren den Beginn jeder Amtszeit. Doch die Geschichte zeigt: Die Form der Vereidigung war nie völlig standardisiert.
Überraschende Momente der Geschichte
Theodore Roosevelt (1901): verzichtete auf eine Bibel.
John Quincy Adams: schwor auf ein Gesetzbuch, um seine Treue zur Verfassung zu betonen.
Lyndon B. Johnson (1963): legte den Eid nach dem Attentat auf Kennedy an Bord der Air Force One ab – auf einem katholischen Messbuch, da keine Bibel verfügbar war.
Diese Beispiele machen deutlich: Der Eid ist rechtlich festgelegt, doch seine Inszenierung spiegelt die Persönlichkeit und die Umstände des jeweiligen Präsidenten wider.
Warum gerade 1934?
In den Jahren nach der Weltwirtschaftskrise gewann die Vereidigung neue Bedeutung. Sie wurde zu einem bewusst inszenierten Ritual der demokratischen Selbstvergewisserung – begleitet von Medien, politisch aufgeladen und emotional wirksam. Der 20. Januar wurde so zum „Tag des Eides“ hervorgehoben.
Moderne Entwicklungen
Heute ist die Amtseinführung ein globales Medienereignis. Millionen verfolgen live, wie der Präsident schwört. Die Zeremonie verbindet Tradition mit moderner Inszenierung – ein Spiegel des Zeitgeists.
Fun Fact
Die US-Verfassung schreibt nicht vor, wer den Eid abnehmen muss. Rein theoretisch könnte sogar ein Postbote den Präsidenten vereidigen – solange die Worte korrekt gesprochen werden.
FAQ – Häufige Fragen
Muss der Eid immer am 20. Januar stattfinden?
Seit dem 20. Verfassungszusatz (1933) ist der 20. Januar der offizielle Termin.
Warum wird meist eine Bibel verwendet?
Traditionell gilt sie als Symbol für Glauben und Werte, doch rechtlich ist jede Unterlage möglich.
Wer nimmt den Eid normalerweise ab?
Meist der Oberste Richter der USA (Chief Justice).
Wie lange dauert die Zeremonie?
Der eigentliche Schwur dauert nur wenige Sekunden, eingebettet in ein umfangreiches Festprogramm.
Schauen wir mal, was passiert
Der Amtseid des US-Präsidenten ist mehr als ein juristischer Akt. Er ist ein Ritual, das Kontinuität und Menschlichkeit verbindet – ein Spiegel der Geschichte und des Zeitgeists.
Welche Formen der Vereidigung werden wir in Zukunft erleben – vielleicht noch moderner, digitaler, aber dennoch voller Symbolkraft?
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