Tag der Poesie bei der Arbeit
Am 13. Januar ist der Tag der Poesie bei der Arbeit. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats Januar statt.
Am 13. Januar ist der Tag der Poesie bei der Arbeit. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats Januar statt.

Kann ein ganz normaler Arbeitstag poetisch sein?
Der Tag der Poesie bei der Arbeit (Poetry at Work Day) lädt genau dazu ein: innezuhalten, genauer hinzusehen und im beruflichen Alltag mehr zu entdecken als Termine, Zahlen und To-do-Listen.
Jedes Jahr am zweiten Dienstag im Januar erinnert dieser besondere Gedenktag daran, dass Kreativität nicht erst nach Feierabend beginnt – sondern mitten im Arbeitsleben.
Der Poetry at Work Day ist ein internationaler Aktionstag, der dazu ermutigt, Poesie bewusst in den Arbeitsalltag zu integrieren. Gemeint ist keine Hochkultur und kein literarischer Leistungsdruck. Im Mittelpunkt stehen Beobachtung, Sprache und Wahrnehmung.
Es geht um Fragen wie:
Welche Bilder, Geräusche oder Rituale prägen meinen Arbeitstag?
Was übersehe ich, weil alles selbstverständlich geworden ist?
Wie fühlt sich meine Arbeit eigentlich an?
Initiiert wurde der Poetry at Work Day von literarischen Organisationen aus dem englischsprachigen Raum, unter anderem von Tweetspeak Poetry und Every Day Poems. Ihr gemeinsames Anliegen:
Poesie soll kein elitäres Nischenhobby sein, sondern ein Werkzeug für Reflexion, Achtsamkeit und Ausdruck – auch und gerade im Berufsleben.
Der Gedanke dahinter ist zeitlos: Schon Dichter und Denker vergangener Jahrhunderte haben Alltagsarbeit, Handwerk und Routinen poetisch beschrieben. Der moderne Aktionstag greift diese Tradition auf und überträgt sie in die heutige Arbeitswelt.
Poesie beginnt oft dort, wo wir sonst achtlos vorbeigehen. Zum Beispiel bei:
dem Rhythmus von Tastaturen und Maschinen
dem ersten Schluck Kaffee am Morgen
Licht, das über Schreibtische oder Werkbänke wandert
kurzen Gesprächen zwischen Tür und Angel
Momenten der Konzentration – oder der Erschöpfung
Diese Eindrücke müssen nicht „schön“ sein. Auch Monotonie, Druck oder Müdigkeit können poetisch sein, wenn sie bewusst wahrgenommen und in Worte gefasst werden.
Sie brauchen kein Talent und keine Vorkenntnisse. Schon kleine Gesten reichen:
Notieren Sie drei Beobachtungen aus Ihrem Arbeitstag
Schreiben Sie ein kurzes Gedicht, einen Text oder einzelne Zeilen
Lesen Sie in der Pause ein Gedicht, das Sie anspricht
Teilen Sie einen Gedanken anonym oder offen mit Kollegen
Nutzen Sie den Tag als stille, persönliche Reflexion
Ob im Büro, im Homeoffice, in der Werkstatt oder unterwegs: Poesie passt sich Ihrem Arbeitsalltag an – nicht umgekehrt.
Gerade für Menschen mitten im Berufsleben kann dieser Tag überraschend relevant sein:
Achtsamkeit: Der Blick verlangsamt sich, Stress tritt in den Hintergrund
Kreativität: Neue Perspektiven entstehen ohne Leistungsdruck
Selbstreflexion: Arbeit wird nicht nur getan, sondern verstanden
Menschlichkeit: Sprache verbindet – auch jenseits von Rollen und Hierarchien
Poesie ist kein Produktivitätswerkzeug. Aber sie kann helfen, Arbeit wieder als Teil des eigenen Lebens zu begreifen – nicht nur als Pflicht.
Wann findet der Tag der Poesie bei der Arbeit statt?
Jedes Jahr am zweiten Dienstag im Januar.
Ist der Tag offiziell anerkannt?
Es handelt sich um einen internationalen Aktionstag, keinen gesetzlichen Feiertag.
Muss ich Gedichte schreiben können?
Nein. Beobachten, lesen oder kurze Gedanken notieren reicht völlig aus.
Ist das auch für sachliche oder technische Berufe geeignet?
Gerade dort kann der Perspektivwechsel besonders spannend sein.
Der Tag der Poesie bei der Arbeit ist keine Flucht aus dem Alltag, sondern eine Einladung, ihn bewusster zu erleben. Er zeigt, dass selbst Routinen Bedeutung tragen können – wenn wir ihnen Sprache geben.
Vielleicht verändert ein Gedicht nicht den Job.
Aber es kann verändern, wie wir ihn sehen.
Was würden Ihre Arbeitstage erzählen, wenn sie sprechen könnten?
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