Steve Jewett und der National CleanUp Day
Am 19. September ist der Steve Jewett und der National CleanUp Day. Wie Steve Jewett eine weltweite Bewegung für saubere Landschaften schuf. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats September statt.
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Wussten Sie, dass eine einzige Plastikflasche bis zu 450 Jahre in der Natur überdauert, während ein gemeinsamer Vormittag ausreicht, um einen ganzen Stadtpark zu revitalisieren? Was als kleine Initiative in den USA begann, hat sich längst zu einer globalen Kraft entwickelt. Der National CleanUp Day, der jährlich am dritten Samstag im September stattfindet, ist heute ein Symbol für Eigenverantwortung und Gemeinschaftsgeist.
Wer steckt hinter dem National CleanUp Day?
Die Wurzeln dieses Aktionstages liegen in der Leidenschaft für die unberührte Natur. Steve Jewett und Bill Robbins gründeten die Organisation in den USA mit einem klaren Ziel: Die Schönheit von Wanderwegen und Freizeitarealen für künftige Generationen zu bewahren.
Jewetts Philosophie war simpel, aber effektiv: Er wollte das Bewusstsein dafür schärfen, dass jeder Mensch Verantwortung für den Raum trägt, den er nutzt. Während staatliche Stellen oft an ihre Grenzen stoßen, setzt Jewett auf die Kraft der Freiwilligen. Heute kooperiert die Organisation weltweit mit Partnern wie „Keep America Beautiful“ und schlägt Brücken zu globalen Bewegungen wie dem World Cleanup Day.
Warum Aufräumen der Seele gut tut
Es geht bei diesem Tag um weit mehr als nur um die Beseitigung von Unrat. Saubere Grünflächen, Strände und Wälder sind das kulturelle Erbe unserer Regionen – von den Alpen in der Schweiz bis zu den Nordseeküsten Deutschlands.
Wissenschaftliche Beobachtungen zeigen, dass „Urban Littering“ (das achtlose Wegwerfen von Müll) das Sicherheitsgefühl in Wohngebieten senkt. Im Gegensatz dazu stärken gemeinsame Aufräumaktionen, oft als „Putzete“ (Schweiz/Süddeutschland) oder „Flurreinigung“ (Österreich) bekannt, den sozialen Zusammenhalt. Wer selbst aktiv wird, entwickelt eine tiefere Wertschätzung für seine Umgebung und ändert langfristig sein Konsumverhalten.
So beteiligen Sie sich im deutschsprachigen Raum
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Teil der Lösung zu sein. Viele Kommunen organisieren im September eigene „Aktionswochen für die Umwelt“.
Tipps für Ihre eigene Sammelaktion
Lokale Gruppen finden: Nutzen Sie Portale von Kommunen oder Vereinen, um bestehende Aktionen in Ihrer Nähe zu finden.
Die richtige Ausrüstung: Tragen Sie feste Handschuhe und nutzen Sie Müllgreifer, um sich vor scharfen Gegenständen oder Scherben zu schützen. Reißfeste Müllsäcke sind ein Muss.
Sicherheit geht vor: Sammeln Sie niemals an gefährlichen Orten wie Bahngleisen oder stark befahrenen Straßen.
Sichtbarkeit schaffen: Teilen Sie Ihre Erfolge unter Hashtags wie #NationalCleanUpDay oder #SaubereUmwelt, um in sozialen Netzwerken ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen dem National CleanUp Day und dem World Cleanup Day?
Beide finden meist am selben Tag statt. Der National CleanUp Day hat seinen Ursprung in der Arbeit von Steve Jewett (USA) und fokussiert stark auf Outdoor-Aktivitäten und Wanderwege. Der World Cleanup Day entstand aus der „Let’s Do It!“-Bewegung in Estland und verfolgt einen globalen, oft urbanen Ansatz.
Muss ich eine offizielle Gruppe anmelden?
Nein. Jede Tat zählt. Sie können auch allein beim Spaziergang im Wald Müll sammeln. Man nennt dies auch „Plogging“ (Joggen und Müll sammeln).
Wo entsorge ich den gesammelten Müll?
Bei privaten Aktionen entsorgen Sie kleine Mengen über den Hausmüll. Bei größeren Mengen sollten Sie vorab den örtlichen Bauhof oder die Stadtreinigung kontaktieren; viele Kommunen stellen für diesen Tag kostenlose Container bereit.
Dürfen Kinder mitmachen?
Absolut. Der Tag bietet eine hervorragende Gelegenheit zur Umweltbildung. Achten Sie jedoch darauf, dass Kinder keine gefährlichen Abfälle (Spritzen, Chemikalien) berühren.
Eine kleine Geste mit großer Wirkung
Der National CleanUp Day erinnert uns daran, dass wir nicht machtlos gegenüber der Verschmutzung unserer Umwelt sind. Er verwandelt das Gefühl der Ohnmacht in aktives Handeln.
Obwohl die globale Plastikkrise und das Ausmaß der Umweltverschmutzung besorgniserregend bleiben, wächst weltweit die Zahl der Menschen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement ein unüberhörbares Zeichen für den Schutz unserer Lebensgrundlagen setzen. Während die Herausforderungen zunehmen, steigt auch unsere kollektive Kraft, ihnen entgegenzutreten. Dies unterstreicht, dass echter Wandel immer vor der eigenen Haustür beginnt.
Werden Sie dieses Jahr Teil der Bewegung? Ein sauberer Park beginnt mit dem ersten Stück Müll, das nicht liegen bleibt.
Handeln Sie jetzt:
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Steve Jewett und der National CleanUp Day im Kalender 2026, 2027
Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: US Feiertage, Umweltaktionstage.
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