Schenken Sie einen Tag
Am 3. Dezember ist der Schenken Sie einen Tag. Diese Veranstaltung findet jährlich in der ersten Dekade des Monats Dezember statt.
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Warum der 3. Dezember Ihr Herz (und das Ihrer Liebsten) öffnet
Wann haben Sie das letzte Mal jemanden überrascht, ohne dass ein Geburtstag oder Weihnachten im Kalender stand? Am 3. Dezember feiern wir den internationalen „Schenken Sie einen Tag“ (Make a Gift Day). Es ist die perfekte Gelegenheit, aus dem Konsumrausch der Adventszeit auszubrechen und sich auf das Wesentliche zu besinnen: echte Wertschätzung.
Die Psychologie hinter der Geste: Warum Geben glücklich macht
Schenken ist weit mehr als ein materieller Austausch. In der Soziologie sprechen wir vom „sozialen Kitt“. Wenn wir schenken, investieren wir in eine Beziehung.
Studien der Glücksforschung, unter anderem von der Harvard Business School, belegen: Geld für andere auszugeben oder Zeit zu investieren, aktiviert das Belohnungszentrum im Gehirn stärker, als sich selbst zu belohnen. Das sogenannte „Givers Glow“ senkt nachweislich den Stresspegel – ein wertvoller Effekt in der oft hektischen Vorweihnachtszeit.
Traditionen im DACH-Raum: Vom Wichteln zum Engerl-Bengerl
Obwohl der „Make a Gift Day“ seinen Ursprung in den USA hat, trifft er im deutschsprachigen Raum auf tief verwurzelte Traditionen:
Deutschland: Das „Wichteln“ in Firmen oder Vereinen beginnt oft genau in dieser Woche.
Österreich: Hier ist das „Engerl-Bengerl“ bekannt, bei dem man einer Person über einen Zeitraum anonym kleine Freuden bereitet.
Schweiz: Die „Chlauszeit“ steht kurz bevor, in der oft kleine, handgemachte Aufmerksamkeiten („Chlaussäckli“) vorbereitet werden.
Die Zielgruppe 35 bis 60: Zwischen Pflicht und Herzenswunsch
Wenn Sie zwischen 35 und 60 Jahre alt sind, kennen Sie das: Sie organisieren das Familienfest, kümmern sich um Geschenke für Kinder und Eltern und jonglieren den Job. Der 3. Dezember bietet Ihnen eine psychologische Pause.
Ihre Aufgaben für diesen Tag:
Emotional: Stressabbau durch Entschleunigung. Ein handgeschriebener Brief kostet kein Geld, löst aber tiefe Nostalgie und Verbundenheit aus.
Sozial: Stärkung der Gemeinschaft. Bringen Sie der Nachbarin, die allein lebt, ein paar Plätzchen vorbei. Das stärkt die regionale Identität und das Sicherheitsgefühl im Wohnumfeld.
Kommunikativ: Nutzen Sie den Tag als Gesprächsaufhänger. „Wusstest du, dass heute Schenktag ist?“ bricht das Eis in schwierigen Gesprächen.
Praktische Ideen für Ihren „Schenken-Tag“
Es muss nicht das große Paket sein. Oft sind es die kleinen Dinge, die im Gedächtnis bleiben:
Zeit-Gutscheine: Verschenken Sie „Einen Abend ohne Smartphone“ oder „Hilfe beim digitalen Aufräumen“ für die ältere Generation.
Regionale Kulinarik: Ein Glas Honig vom lokalen Imker oder selbstgemachtes Pesto aus Kräutern der Region.
Wissen weitergeben: Erklären Sie einem jüngeren Kollegen einen Kniff, den Sie über Jahrzehnte gelernt haben. Wissen ist das nachhaltigste Geschenk.
Wirtschaftliche Bedeutung: Ein Impuls für den lokalen Handel
Nicht nur Bastler profitieren. Für den lokalen Einzelhandel, Blumenläden oder Buchhandlungen ist der 3. Dezember eine Chance, sich als Partner für „kleine Aufmerksamkeiten“ zu positionieren. Besonders Dienstleister (Massagen, Cafés) können durch Gutscheine für „gemeinsame Zeit“ punkten.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Schenktag
Muss das Geschenk am 3. Dezember teuer sein?
Nein, beim „Schenken Sie einen Tag“ geht es um die Intention und Kreativität, nicht um den Geldwert.
Was ist der Unterschied zu Weihnachten?
Der 3. Dezember ist zwanglos. Es gibt keine gesellschaftliche Erwartungshaltung, was die Überraschung umso authentischer macht.
Kann ich auch Unbekannten etwas schenken?
Absolut. Eine „aufgeschobene Tasse Kaffee“ (Suspended Coffee) in einem Café zu bezahlen, ist eine wunderbare Geste für einen Mitmenschen in Not.
Die Zukunft wird’s zeigen
Schenken ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis, das unsere sozialen Bindungen festigt. Während die Kommerzialisierung droht, den eigentlichen Gedanken der Nächstenliebe zu ersticken, bietet dieser Gedenktag eine wertvolle Chance zur Rückbesinnung auf echte, handgemachte Wertschätzung. Dies erinnert daran, dass wir durch Geben oft mehr gewinnen, als wir verlieren.
Unsere Prognose: In einer zunehmend digitalen Welt werden physische, handgemachte Geschenke und die „Schenkung von Zeit“ zum neuen Statussymbol für emotionale Intelligenz.
Wie werden Sie diesen 3. Dezember nutzen? Haben Sie bereits eine Idee für eine kleine Überraschung?
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Schenken Sie einen Tag im Kalender 2026, 2027
Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Kuriose Feiertage.
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