Obon im Osten Japans
Am 13. August ist der Obon im Osten Japans. Feierlich bis zum 15. August. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats August statt.
Am 13. August ist der Obon im Osten Japans. Feierlich bis zum 15. August. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats August statt.

Das Obon-Fest ist eines der bedeutendsten buddhistischen Ereignisse in Japan. In Ostjapan, insbesondere in der Kantō-Region (Tokio, Yokohama, Tōhoku), wird es meist vom 13. bis 15. August nach dem Sonnenkalender gefeiert – im Unterschied zu westlichen und südlichen Regionen, die sich oft am Mondkalender orientieren und bereits im Juli feiern.
Obon ist eine Zeit, in der Familien zusammenkommen, um ihrer Ahnen zu gedenken. Mit Laternenlichtern (Mukaebi) werden die Geister willkommen geheißen, während Bon Odori-Tänze auf Plätzen und in Tempeln die Gemeinschaft vereinen. In Ostjapan ist die Stimmung eine besondere Mischung aus spiritueller Tiefe und fröhlichem Beisammensein.
Awa Odori in Tokio (Koenji) – Ende August, farbenfroher Tanzumzug mit Trommeln, Shamisen und traditionellen Gesängen.
Tōrō Nagashi in Asakusa – Schwimmende Laternen auf dem Sumida-Fluss, ein ergreifendes Ritual zum Abschied der Geister.
Bon Odori in Yokohama – Häufig vor historischen Tempeln, mit offenen Tanzkreisen, bei denen auch Besucher willkommen sind.
💡 Tipp: Termine und Uhrzeiten variieren leicht – aktuelle Veranstaltungspläne online oder in Touristeninformationen prüfen.
Kleidung: Ein leichter Yukata oder sommerliche, dezente Kleidung ist angebracht.
Verhalten an Gräbern: Blumen oder Räucherstäbchen mit beiden Händen darbringen, nicht laut sprechen.
Fotografie: Vorher um Erlaubnis fragen, besonders bei Ritualen oder an Familiengräbern.
Obon zählt zu Japans drei Hauptreisezeiten – Züge, Busse und Flüge sind oft ausgebucht.
Buchung: Mindestens 4–6 Wochen vorher reservieren.
U-turn rush: Besonders zwischen 10.–17. August herrscht hohe Rückreisewelle.
Hitze: Temperaturen bis 35 °C – Sonnenschutz, Wasser und Fächer mitnehmen.
Während Obon werden oft vegetarische Speisen serviert, z. B.:
Obon Dango – süße Reisbällchen als Opfergabe.
Shōryō-uma – Gurken- oder Auberginenfiguren als „Geistpferde“.
Kakigōri (Raspel-Eis) – beliebter Sommergenuss auf Festen.
In urbanen Zentren wie Tokio werden klassische Bon Odori oft mit moderner Musik oder Lichteffekten kombiniert, um jüngere Besucher anzusprechen – eine spannende Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart.
Was bringt die Zukunft?
Obon im Osten Japans ist mehr als nur ein Fest – es ist ein Brückenschlag zwischen Generationen. Besucher erleben eine einzigartige Verbindung aus Spiritualität, Gemeinschaft und sommerlicher Feststimmung.
Was meinen Sie: Würden Sie lieber an einer traditionellen Zeremonie im Tempel oder an einem modernen Bon Odori im Stadtzentrum teilnehmen?
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