Monat der Frauengeschichte

Am 1. März ist der Monat der Frauengeschichte. Frauen, die Geschichte schreiben. Diese Veranstaltung findet jährlich in der ersten Dekade des Monats März statt.

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Feiern Sie den Monat der Frauengeschichte und ehren Sie die bemerkenswerten Beiträge von Frauen zur Geschichte und Gesellschaft.

Warum Frauen Geschichte schreiben – und warum wir im März genauer hinschauen

Was wäre unsere Welt ohne die Frauen, die Grenzen überschritten, Regeln infrage gestellt und neue Wege eröffnet haben? Viele ihrer Namen sind bekannt, andere kaum. Genau hier setzt der Women’s History Month, auf Deutsch der Monat der Frauengeschichte, an.

Was ist der Women’s History Month?

Der Women’s History Month ist ein jährlich begangener Zeitraum, der die Leistungen von Frauen in Geschichte, Wissenschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft würdigt. In den USA wird er traditionell im März begangen – bewusst in Verbindung mit dem Internationalen Frauentag am 8. März, der weltweit auf Gleichberechtigung und Frauenrechte aufmerksam macht.

Der Monat ist mehr als ein symbolischer Kalenderpunkt. Er lädt dazu ein, bekannte Narrative zu hinterfragen und vergessene Perspektiven sichtbar zu machen.

Historische Wurzeln: Von einer Idee zur nationalen Anerkennung

Die historischen Linien reichen bis zum ersten Internationalen Frauentag 1911 zurück. Ein entscheidender Impuls kam jedoch Jahrzehnte später:

  • 1978: Eine Schulinitiative im kalifornischen Sonoma County ruft erstmals eine Women’s History Week ins Leben.

  • 1980: US-Präsident Jimmy Carter erklärt diese Woche offiziell zur National Women’s History Week.

  • 1987: Der US-Kongress verabschiedet das Gesetz Public Law 100-9 und erklärt den März dauerhaft zum Women’s History Month.

  • Seitdem bestätigen alle US-Präsidenten den Monat jährlich per Proklamation.

Was als Bildungsprojekt begann, entwickelte sich zu einem festen Bestandteil gesellschaftlicher Erinnerungskultur.

Stimmen der Geschichte: Barack Obama über Frauen und Fortschritt

In einer Proklamation zum Women’s History Month betonte Präsident Barack Obama, dass Frauen trotz Diskriminierung und struktureller Hürden maßgeblich zum gesellschaftlichen Fortschritt beigetragen haben. Er verwies dabei nicht nur auf bekannte Pionierinnen, sondern ausdrücklich auch auf jene Frauen, deren Leistungen oft unerwähnt geblieben sind – und deren Erfahrungen kommenden Generationen Orientierung geben können.

Diese Perspektive macht deutlich: Geschichte ist nicht vollständig, wenn sie nur einen Teil der Stimmen berücksichtigt.

Warum der Monat der Frauengeschichte heute relevant bleibt

Der Women’s History Month ist kein nostalgischer Rückblick. Er ist hochaktuell, weil viele Themen weiterhin offen sind:

  • ungleiche Bezahlung

  • geringere Sichtbarkeit von Frauen in Führungspositionen

  • historische Leistungen, die lange nicht dokumentiert wurden

Gleichzeitig zeigt der Blick zurück, wie viel sich bereits verändert hat – oft durch Ausdauer, Mut und kollektives Engagement.

Perspektiven aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Auch im deutschsprachigen Raum wächst das Bewusstsein für Frauengeschichte:

  • Historikerinnen arbeiten vergessene Biografien auf.

  • Museen und Archive erweitern ihre Sammlungen.

  • Gedenktage, Ausstellungen und Bildungsprojekte rücken Frauen gezielt in den Fokus.

Ob in Wissenschaft, Kunst, Sozialreformen oder Kommunalpolitik: Frauen haben die gesellschaftliche Entwicklung in der DACH-Region nachhaltig mitgeprägt – oft leise, aber wirkungsvoll.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbinden

Der Monat der Frauengeschichte schlägt eine Brücke zwischen den Pionierinnen von gestern und den Gestalterinnen von morgen. Er erinnert daran, dass Fortschritt selten geradlinig verläuft, aber immer von Menschen getragen wird, die bestehende Grenzen hinterfragen.

Mal sehen, was kommt

Obwohl Gleichberechtigung in vielen Bereichen rechtlich verankert ist, zeigen gesellschaftliche Debatten und Statistiken, dass tatsächliche Chancengleichheit noch nicht überall erreicht ist. Gleichzeitig wächst das historische Bewusstsein, und immer mehr Stimmen setzen sich für Sichtbarkeit, Fairness und strukturelle Veränderungen ein. Genau diese Spannung macht den Women’s History Month relevant.

Welche Geschichten werden wir in Zukunft erzählen – und welche Frauen werden endlich den Platz in der Geschichte bekommen, der ihnen zusteht?

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Monat der Frauengeschichte im Kalender 2026, 2027

Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Frauen Kalender, US Feiertage.

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