Internationaler Tempranillo-Tag

Am 12. November ist der Internationaler Tempranillo-Tag. Hommage an Spaniens Edeltraube. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats November statt.

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Feiere den Internationalen Tempranillo-Tag und entdecke die Kult-Traube Spaniens.

Der Internationale Tempranillo-Tag wird jedes Jahr am zweiten Donnerstag im November gefeiert. Seit seiner Einführung im Jahr 2011 durch die Tempranillo Advocates, Producers, and Amigos Society (TAPAS) hat sich dieser Tag zu einem festen Termin im Kalender von Weinliebhabern weltweit entwickelt. Er würdigt eine Traube, die das Herz der spanischen Weinkultur bildet: den Tempranillo.

Eine Traube mit Geschichte und Charakter

Die Tempranillo-Traube, deren Name sich von temprano („früh“) ableitet, reift früher als viele andere Rebsorten. Sie ist das Rückgrat weltberühmter Weine aus Rioja und Ribera del Duero. Schon seit Jahrhunderten wird sie in Spanien kultiviert und hat inzwischen auch in Portugal, Argentinien, Kalifornien und sogar Australien einen festen Platz gefunden.

Mit über 500.000 Hektar Anbaufläche gehört Tempranillo heute zu den vier am häufigsten angebauten Rebsorten der Welt – ein eindrucksvoller Beleg für seine Vielseitigkeit und Beliebtheit.

Genuss und Vielfalt entdecken

Ob als fruchtig-junger Crianza, eleganter Reserva oder gereifter Gran Reserva – Tempranillo überrascht mit einer Aromenpalette von roten Beeren über Pflaumen bis hin zu Tabak- und Vanillenoten. Diese Vielschichtigkeit macht ihn zum idealen Begleiter für festliche Menüs, Tapas-Abende oder gemütliche Gespräche bei einem Glas Wein.

Am Internationalen Tempranillo-Tag laden Weinverkostungen, kulinarische Events und Produzentenführungen dazu ein, die Faszination dieser Traube hautnah zu erleben. Wer nicht reisen kann, feiert ganz einfach zuhause – mit einer Flasche Rioja oder Ribera del Duero, vielleicht begleitet von spanischen Tapas.

Warum im November?

Der Termin im Spätherbst fällt bewusst in die Zeit nach der Weinlese. So steht der Tag symbolisch für den Beginn eines neuen Jahrgangs und verbindet Tradition, Kultur und Genuss.

Aktuell brennendste Fragen zum Thema Tempranillo-Wein

1. Welche sind die besten Tempranillo-Weine für dieses Jahr?

Besonders gefragt sind Klassiker wie Vega Sicilia Único oder López de Heredia. Für preisbewusste Genießer bieten sich Alternativen wie Marqués de Cáceres Crianza oder Muga Reserva an – viele davon unter 25 €.

2. Ist Tempranillo underrated oder von geringerer Qualität?

In internationalen Rankings steht Tempranillo oft im Schatten von Cabernet Sauvignon oder Pinot Noir. Kenner sehen ihn jedoch als unterschätzte Spitzenrebe, die mit Reifepotenzial, Eleganz und Tiefe überzeugt. Gerade die Vielfalt zwischen Alltagsweinen und Spitzenjahrgängen macht ihn besonders.

3. Wie schmeckt Tempranillo und welche Aromen sind typisch?

Typische Noten sind Kirschen, Pflaumen, rote Beeren, Leder, Tabak, Vanille und erdige Nuancen. Junge Crianzas sind fruchtig-frisch, während Reservas und Gran Reservas komplexer, würziger und reifer schmecken.

4. Welche Unterschiede gibt es zwischen Rioja- und Toro-Tempranillo?

  • Rioja: elegant, ausgewogen, mit feiner Säure und oft in Eichenfässern gereift.

  • Toro: kräftiger, dunkler, tanninreicher – ideal für Liebhaber intensiver Rotweine.

5. Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Tempranillo-Anbau aus?

Steigende Temperaturen verschieben Anbaugrenzen. Während Südeuropa mit Trockenstress kämpft, entstehen neue Weinregionen wie Idaho oder Texas. Tempranillo gilt als anpassungsfähig, muss aber zunehmend nachhaltig bewirtschaftet werden.

6. Welche Food-Pairings passen am besten zu Tempranillo?

Klassische Kombinationen: Lamm, Rindersteak, Manchego-Käse, Paella, Pilzgerichte. Modern: vegetarische Paella mit Auberginen, gegrillte Paprika oder vegane Tapas mit Hülsenfrüchten.

7. Gibt es gute Tempranillo-Weine aus neuen Regionen wie den USA?

Ja – 2025 gilt Idaho als „Jahr des Tempranillo“. Auch Texas Hill Country und Kalifornien überraschen mit eigenständigen Stilen, die mehr Frucht und weniger Holzbetonung zeigen.

8. Wie beeinflussen Zölle und Tarife den Tempranillo-Import?

US-Zölle von bis zu 200 % auf EU-Weine haben Tempranillo in Nordamerika teurer gemacht. Folge: stärkere Nachfrage nach lokal produzierten Alternativen in den USA und verstärkter Export nach Asien.

9. Sind nachhaltige oder low-alcohol Tempranillo-Weine im Trend?

Definitiv. Immer mehr Weingüter setzen auf Bio-Zertifizierungen, biodynamische Methoden und alkoholarme Varianten (unter 12 %). Damit bedienen sie den wachsenden Wunsch nach Genuss mit gutem Gewissen.

10. Welche weißen Tempranillo-Varianten gibt es und sind sie empfehlenswert?

Eine spannende Neuheit ist der Tempranillo Blanco, frisch, fruchtig und ideal für Sommerabende. Auch Maturana Blanca gewinnt an Beliebtheit, oft in Kombination mit Holzfass- oder Amphoren-Ausbau.

Was bringt die Zukunft? Ein Fest für Weinliebhaber

Der Internationale Tempranillo-Tag ist mehr als ein Weinfest – er ist eine Einladung, in die spanische Weinkultur einzutauchen und den Charakter dieser besonderen Traube zu entdecken.

Wie werden Sie diesen Tag begehen – mit einer edlen Reserva, einem spontanen Tapas-Abend oder vielleicht sogar einer Reise in Spaniens Weinregionen?

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Internationaler Tempranillo-Tag im Kalender 2026, 2027

Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Kulinarische Tage, Weinfeste, Welttage.

Was wird zusammen mit dem Internationaler Tempranillo-Tag gefeiert?

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