Gedenktag für in Gefangenschaft Gefolterte und Getötete Menschen

Am 28. Juli ist der Gedenktag für in Gefangenschaft Gefolterte und Getötete Menschen. Diese Veranstaltung findet jährlich in der dritten Dekade des Monats Juli statt.

28. Juli 2025 - Montag
28. Juli 2026 - Dienstag
28. Juli 2027 - Mittwoch

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Dieser Tag ruft ins Bewusstsein, dass Erinnerung selbst in dunkelsten Zeiten Widerstand bedeutet.

Am 28. Juli 2025 begeht die Ukraine zum ersten Mal den Gedenktag für Menschen, die in Gefangenschaft gefoltert oder getötet wurden. Dieser Tag steht als Mahnmal für unermesslichen Schmerz – und zugleich für den ungebrochenen Willen, die Würde der Opfer zu bewahren.

Hintergrund: Das Massaker von Jelenowka

In der Nacht vom 28. auf den 29. Juli 2022 ereignete sich eines der grausamsten Verbrechen des russisch-ukrainischen Krieges:

Russische Streitkräfte verübten im vorübergehend besetzten Jelenowka (Region Donezk) ein Massaker an ukrainischen Kriegsgefangenen, darunter viele Verteidiger von Mariupol und Mitglieder des Regiments „Asow“. Dieses Ereignis schockierte die Welt und wurde zu einem Symbol für die Brutalität des Krieges.

Offizielle Anerkennung und Bedeutung

Am 22. Juli 2025 beschloss die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) offiziell, den 28. Juli als nationalen Gedenktag einzuführen (Beschluss Nr. 10188).

Er erinnert an Soldaten, Freiwillige und Zivilisten, die in Gefangenschaft hingerichtet, gefoltert oder gestorben sind. Die Initiative ging maßgeblich von den Familien der Opfer aus, besonders von der Vereinigung „Spilnota Oleniwky“, die seit 2022 unermüdlich für Aufklärung und eine würdige Erinnerung kämpft.

„Unser gemeinsamer Schmerz – und unsere Pflicht, uns zu erinnern“

Das Regiment „Asow“ fasst die Bedeutung dieses Tages eindringlich zusammen:

„Dieser Tag ist unser gemeinsamer Schmerz und unsere gemeinsame Pflicht, uns zu erinnern. Er ist für diejenigen, die in russischer Gefangenschaft ums Leben gekommen sind, und für diejenigen, die noch immer dort sind.“

Warum dieser Tag wichtig ist

  • Erinnerung als Widerstand: Das Gedenken verhindert, dass die Opfer in Vergessenheit geraten.

  • Menschliche Würde bewahren: Es macht deutlich, dass selbst unter schlimmsten Bedingungen Hoffnung und Menschlichkeit bestehen bleiben.

  • Gemeinschaftliches Bewusstsein: Der Tag vereint Hinterbliebene, Überlebende und Gesellschaft in einem gemeinsamen Akt des Erinnerns.

Kann Erinnerung eine Waffe sein?

Vielleicht. Sie ist zumindest ein Schutzschild gegen das Vergessen.

Denn wer erinnert, setzt ein Zeichen: Diese Leben waren nicht umsonst.

Weiterdenken

Wie gehen wir persönlich mit solchen Tagen um?

Können wir selbst einen Beitrag leisten, damit das Leid der Opfer nicht in Vergessenheit gerät?

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Gedenktag für in Gefangenschaft Gefolterte und Getötete Menschen im Kalender 2026, 2027

Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Jahrestage, Ukraine.

Was wird zusammen mit dem Gedenktag für in Gefangenschaft Gefolterte und Getötete Menschen gefeiert?

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