Tag des Gedenkens an die Opfer des Völkermordes am tscherkessischen Volk

Am 21. Mai ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Völkermordes am tscherkessischen Volk. Diese Veranstaltung findet jährlich in der dritten Dekade des Monats Mai statt.

21. Mai 2025 - Mittwoch
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21. Mai 2027 - Freitag

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Gedenken Sie dem tscherkessischen Volk und dem Kampf um Erinnerung und Anerkennung.

Ein Tag, der Geschichte und Gegenwart verbindet

Wussten Sie, dass ein ganzes Volk zu über 90 Prozent seiner Heimat beraubt wurde? Der 21. Mai erinnert an eine der größten Tragödien des 19. Jahrhunderts – den Völkermord am tscherkessischen Volk. Seit 1990 gilt dieser Tag als Nationaltrauertag und ist für Millionen Menschen weltweit ein Moment des Innehaltens.

Historischer Hintergrund

Zwischen 1763 und 1864 kämpften die Tscherkessen erbittert gegen die russische Expansion im Kaukasus. Am 21. Mai 1864 erklärte Zar Alexander II. den Krieg für beendet – und befahl gleichzeitig die Deportation des gesamten Volkes.

  • Über 1,5 Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen.

  • Rund 90 % der damaligen Bevölkerung waren betroffen.

  • Viele fanden Zuflucht im Osmanischen Reich, andere verstreuten sich über die ganze Welt.

Diese Ereignisse prägen bis heute das kollektive Gedächtnis der Tscherkessen.

Die Diaspora heute

Heute leben schätzungsweise 2 bis 4 Millionen Tscherkessen in über 40 Ländern. Trotz Entwurzelung bewahren sie ihre Sprache, Tänze, Musik und Bräuche. In Städten wie Istanbul, Amman oder auch in europäischen Metropolen finden regelmäßig Kulturveranstaltungen statt, die das Erbe lebendig halten.

Bedeutung des Gedenktages

Der 21. Mai ist mehr als ein Rückblick:

  • Er erinnert an Leid und Verlust.

  • Er stärkt die Identität und den Zusammenhalt der Gemeinschaft.

  • Er ruft zur Anerkennung der Geschichte auf.

  • Er lädt zur Reflexion über Frieden, Toleranz und Respekt ein.

In der DACH-Region wird der Tag vor allem durch Vereine und Kulturinitiativen begangen, die mit Vorträgen, Ausstellungen und Gedenkfeiern das Bewusstsein für diese Geschichte fördern.

Fragen, die bewegen

  • Wie können wir sicherstellen, dass diese Geschichte nicht vergessen wird?

  • Welche Lehren lassen sich aus der Vergangenheit ziehen?

  • Wie können kulturelle Identitäten in einer globalisierten Welt bewahrt werden?

Solche Fragen machen den Gedenktag zu einem Anlass für Dialog und Nachdenken.

FAQ – Häufige Fragen

Warum ist der 21. Mai gewählt worden?

Weil an diesem Tag 1864 der Krieg offiziell für beendet erklärt und die Deportation angeordnet wurde.

Wie viele Tscherkessen leben heute weltweit?

Schätzungen gehen von 2 bis 4 Millionen Menschen in über 40 Ländern aus.

Wie wird der Tag begangen?

Mit Gedenkveranstaltungen, kulturellen Aufführungen, Vorträgen und Bildungsinitiativen.

Welche Bedeutung hat der Tag für die DACH-Region?

Er wird vor allem von Vereinen und Kulturgruppen begangen, die das Bewusstsein für die Geschichte stärken.

Man weiß nie, was die Zukunft schreibt

Der Tag des Gedenkens ist ein Mahnmal gegen das Vergessen und ein Symbol für die Kraft kultureller Identität. Er zeigt, wie wichtig es ist, Geschichte zu bewahren und Werte wie Respekt und Mitgefühl in die Gesellschaft zu tragen.

Vielleicht fragen Sie sich: Welche Rolle können wir persönlich spielen, damit Erinnerung lebendig bleibt?

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Tag des Gedenkens an die Opfer des Völkermordes am tscherkessischen Volk im Kalender 2026, 2027

Dieses jährlich wiederkehrende Ereignis ist in folgenden Kalendern enthalten: Jahrestage.

Was wird zusammen mit dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Völkermordes am tscherkessischen Volk gefeiert?

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