Allantide
Am 31. Oktober ist der Allantide. Das Apfelfest von Cornwall. Diese Veranstaltung findet jährlich in der dritten Dekade des Monats Oktober statt.
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Ein Fest, das den Winter begrüßt
Wussten Sie, dass es in Cornwall ein Fest gibt, das Halloween ähnelt, aber ganz ohne Kürbisse auskommt? Allantide markiert den Abschied vom Sommer und den Beginn des Winters. Gefeiert wird es am 31. Oktober und am darauffolgenden Tag – mit glänzenden roten Äpfeln statt gruseligen Masken.
Ursprung und Bedeutung
Der Name geht auf St. Allen zurück, einen keltischen Heiligen des 6. Jahrhunderts. In Cornwall wird Allantide auch „Kalan Gwav“ genannt, was „erster Tag des Winters“ bedeutet. Damit steht das Fest symbolisch für den Übergang der Jahreszeiten und die Hoffnung auf Glück im kommenden Jahr.
Der Brauch des Allan-Apfels
Besonders in St. Ives ist die Tradition lebendig: Kinder erhalten am Vorabend einen großen, roten Apfel – den Allan-Apfel.
Er wird unter das Kopfkissen gelegt.
Er soll Glück bringen.
Ohne Apfel ins Bett zu gehen, galt früher als großes Unglück.
Die Äpfel wurden auf Allan-Märkten verkauft, die eigens für das Fest abgehalten wurden. So entstand eine festliche Atmosphäre, die ganze Gemeinden zusammenbrachte.
Unterschiede zu Halloween
Während Halloween mit Kürbissen, Geistern und Gruselgeschichten verbunden ist, steht Allantide für:
Fruchtbarkeit und Glück durch den Apfel
Gemeinschaft und Tradition statt Angst und Schrecken
Winterbeginn als kulturelles Ritual
Historische und moderne Perspektive
Allantide ist tief in der kornischen Kultur verwurzelt. Historisch war es ein Fest des Übergangs, das Hoffnung und Zusammenhalt symbolisierte. Heute wird es zwar weniger verbreitet gefeiert, doch in Orten wie St. Ives lebt die Tradition fort – oft als kulturelles Ereignis für Besucher und Einheimische. Märkte, Apfelgeschenke und kleine Feiern erinnern an die Vergangenheit und schaffen eine Brücke in die Gegenwart.
FAQ zu Allantide
Wann wird Allantide gefeiert?
Am 31. Oktober und 1. November.
Was ist der Allan-Apfel?
Ein glänzender roter Apfel, der Kindern Glück bringen soll.
Woher kommt der Name Allantide?
Vom keltischen Heiligen St. Allen, Bischof im 6. Jahrhundert.
Wird Allantide heute noch gefeiert?
Ja, vor allem in St. Ives und einigen Gemeinden Cornwalls, oft mit Märkten und kulturellen Veranstaltungen.
Was unterscheidet Allantide von Halloween?
Halloween setzt auf Grusel und Kürbisse, Allantide auf Äpfel und Glücksrituale.
Die Zukunft wird’s zeigen
Allantide ist mehr als ein „Halloween ohne Kürbis“ – es ist ein Fest, das den Winter willkommen heißt und die Gemeinschaft stärkt. Mit seiner Mischung aus Glauben, Brauchtum und festlicher Atmosphäre verbindet es Vergangenheit und Gegenwart.
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Allantide im Kalender 2026, 2027
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