Absolut unglaublicher Kindertag
Am 19. März ist der Absolut unglaublicher Kindertag. Warum ein einfacher Brief heute Wunder wirkt. Diese Veranstaltung findet jährlich in der zweiten Dekade des Monats März statt.
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Wann haben Sie das letzte Mal einen echten, handgeschriebenen Brief erhalten? Erinnern Sie sich an das Gefühl, den Umschlag zu öffnen und zu wissen: Jemand hat sich nur für mich Zeit genommen? In einer Welt voller flüchtiger WhatsApp-Nachrichten und schneller Sprachmemos geht dieses Gefühl oft verloren. Genau hier setzt der „Absolut Unglaubliche Kindertag“ (Absolutely Incredible Kid Day) an. Jeden dritten Donnerstag im März bietet er uns Erwachsenen die perfekte Gelegenheit, den Kindern in unserem Leben auf ganz bewusste Weise zu sagen: „Du bist großartig, genau so, wie du bist.“
Was steckt hinter diesem besonderen Tag?
Ursprünglich wurde der Aktionstag 1997 in den USA von der Jugendorganisation Camp Fire ins Leben gerufen. Das Ziel war so simpel wie genial: Jeder Erwachsene sollte an diesem Tag mindestens einem Kind eine schriftliche Nachricht zukommen lassen, um dessen Einzigartigkeit zu feiern.
Was als nationale Kampagne begann, hat längst globale Züge angenommen. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen immer mehr Eltern, Großeltern, Paten und Lehrkräfte diesen Tag im März. Sie nehmen ihn als Ankerpunkt, um im stressigen Alltag innezuhalten und echte Wertschätzung zu zeigen.
Die Psychologie der Wertschätzung: Mehr als nur leeres Lob
Warum ist eine aufgeschriebene Botschaft so mächtig? Psychologen und Pädagogen sind sich einig: Kinder brauchen Bestätigung, um ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen. Doch hier gibt es oft ein Spannungsfeld.
Einerseits warnen Experten vor ständiger, übertriebener Bestätigung („Helikopter-Lob“), die Kinder abhängig von äußerer Anerkennung machen kann. Andererseits fehlt es oft an der richtigen Art der Wertschätzung. Ein schnelles „Gut gemacht!“ verfliegt sofort. Ein Brief jedoch, in dem steht: „Ich bewundere, wie mutig du nach deinem Misserfolg weitergemacht hast“, bleibt.
Es schafft Dauerhaftigkeit: Ein Brief kann in einer Schublade aufbewahrt und an schlechten Tagen wieder hervorgeholt werden.
Es fördert Resilienz: Kinder, die wissen, dass sie bedingungslos geschätzt werden, gehen selbstbewusster mit Rückschlägen um.
Es zeigt Priorität: Handschrift kostet Zeit. Zeit ist unsere wertvollste Ressource. Das spüren auch Kinder.
Warum gerade unsere Generation gefragt ist
Für uns Erwachsene zwischen 35 und 60 Jahren liegt hier eine besondere Chance. Wir kennen noch die Zeit vor Smartphones. Wir wissen um den Wert eines Poesiealbums oder eines Liebesbriefs. Diese Nostalgie und dieses Wissen können wir nutzen, um eine Brücke zur jüngeren Generation zu bauen.
Gerade für Großeltern oder Tanten und Onkel ist dieser Tag ein idealer Gesprächsaufhänger. Es geht nicht darum, Schulnoten oder sportliche Erfolge zu bewerten, sondern Charakterzüge in den Mittelpunkt zu stellen: Hilfsbereitschaft, Humor, Kreativität oder einfach die Art, wie das Kind die Welt sieht.
So machen Sie mit: 3 einfache Ideen
Sie brauchen kein literarisches Meisterwerk zu verfassen. Kinder spüren Ehrlichkeit. So können Sie den Tag gestalten:
Der klassische Brief: Legen Sie Ihrem Kind morgens einen Zettel in die Brotdose oder auf das Kopfkissen.
Die analoge Post: Schicken Sie als Großelternteil eine echte Postkarte an das Enkelkind – die Überraschung im Briefkasten ist garantiert.
Das Videotagebuch: Wenn Schreiben nicht Ihr Ding ist, nehmen Sie ein einminütiges Video auf und schicken Sie es. Sagen Sie einfach drei Dinge, die Sie an diesem jungen Menschen schätzen.
FAQ: Häufige Fragen zum Absolut Unglaublichen Kindertag
Wann genau findet der Tag statt?
Er wird jedes Jahr am dritten Donnerstag im März gefeiert. Da das Datum variiert, lohnt es sich, ihn fest im Kalender zu notieren.
Gilt der Tag nur für die eigenen Kinder?
Absolut nicht! Der Tag richtet sich an alle jungen Menschen, die Ihr Leben bereichern: Nichten, Neffen, Enkel, Nachbarskinder oder Jugendliche, die Sie als Trainer im Sportverein betreuen.
Muss es zwingend ein handgeschriebener Brief sein?
Nein. Obwohl handschriftliche Notizen einen besonderen Charme haben, zählt die Geste. Eine liebevoll formulierte E-Mail, eine SMS oder ein Video erfüllen denselben Zweck: dem Kind zu zeigen, dass es gesehen und geschätzt wird.
Was schreibe ich, wenn das Kind gerade in einer schwierigen Phase ist (z. B. Pubertät)?
Gerade dann ist die Botschaft wichtig. Konzentrieren Sie sich auf grundlegende Eigenschaften abseits von Leistungen. Zum Beispiel: „Auch wenn wir oft diskutieren, bewundere ich deinen starken Willen und deine Leidenschaft für die Dinge, die dir wichtig sind.“
Ein kleiner Satz mit großer Wirkung
Obwohl der Alltag oft zu hektisch ist und wir in einer von flüchtigen digitalen Nachrichten dominierten Welt Gefahr laufen, echte emotionale Verbindungen zu vernachlässigen, bietet dieser Tag die perfekte Gelegenheit, durch bewusste analoge Wertschätzung das Selbstvertrauen der nächsten Generation nachhaltig zu stärken. Dies unterstreicht, dass wahre Anerkennung keine Frage des Aufwands, sondern der aufrichtigen Absicht ist.
Welchem Kind werden Sie heute ein Lächeln ins Gesicht zaubern?
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